Foto: Shutterstock.com

Zum Islam konvertieren - Wie wird man ein Moslem?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 13:51
Der Islam ist, mit derzeit 1,3 Milliarden Anhängern, die zweitgrößte Weltreligion.

Diese Frage stellt sich für Viele im Leben, denn der Islam ist, mit derzeit 1,3 Milliarden Anhängern, die zweitgrößte Weltreligion und das hat natürlich Gründe. Das Gemeinschaftsdenken und die Darbietung, von lange gesuchten Antworten auf unbeantwortbare Fragen, lockt vielerorts.

Bekanntermaßen gibt es jedoch viele Abspaltungen vom Grundislam, was eine Korrumpierung darstellt, die mit Diesem eigentlich unvereinbar ist. Manche dieser Sekten lehren den Islam in einer Art, wie er nicht verstanden werden sollte. Als eine Religion der zügellosen Gewalt, Unterdrückung und Brutalität, die dem eigentlichen Streben des Islam gänzlich widerspricht, eine barrierefreie sprachen- und völkerübergreifende Gemeinschaft zu schaffen, die friedvoll und sicher leben und gedeihen kann. 

Möchte man Teil dieser Gemeinschaft werden, ist die Frage, wie man denn zum Islam konvertiert, doch auch recht einfach zu beantworten, denn den Islam anzunehmen, bedeutet sich schlicht dem Schöpfer (Gott) zu unterwerfen. Das klingt jedoch negativer, als es gemeint und gedacht ist.

  1. Bist Du bereit ein Muslim zu werden, so musst Du erstmal das Glaubensbekenntnis (Schahada) begreifen: „Ich bezeuge, dass es keine Gottheit außer Gott gibt und dass Mohammed der Gesandte Gottes ist.“ Da es jedoch in arabisch ausgesprochen werden muss, solltest Du folgenden Satz auswendig gelernt haben: „aschhadu an lā ilāha illā 'llāh wa-aschhadu anna Muhammadan rasūlullāh.” Als Hilfe, bezüglich der Aussprache, bieten sich hier muslimische Freunde an, die es Dir vorsprechen können.
  2. Dann musst Du das islamische Glaubensbekenntnis vor zwei, vornehmlich islamischen, Zeugen aussprechen. Dazu musst du dir wiederum deiner Entscheidung völlig bewusst sein und auch ansonsten voll bei Bewusstsein. Als islamische Zeugen bieten sich wieder Freunde (oder andere vertrauenswürdige Personen) an.
  3. Mit dem Ablegen des Glaubensbekenntnisses gilst du dann schon als Muslim und bist fortan dazu verpflichtet, auch die anderen Pflichten des Islam (oder Säulen des Islam), nach bester Möglichkeit, abzuleisten. 
  • Dazu gehört das fünfmalige Gebet pro Tag, zu den jeweiligen Gebetszeiten (Salat).
  • Das Zahlen der Almosensteuer (Zakat).
  • Das Fasten im islamischen Monat Ramadan (Saum).
  • Und zuletzt die Pilgerfahrt nach Mekka (Haddsch).

Kommentare