Foto: Shutterstock.com / Immer wieder wird das Himalay-Gebirge mit der Existenz des Yetis in Zusammenhang gebracht.

Der Yeti - Fakten zum Schneemonster

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:30
Die Geschichte über den Yeti, oder auch Schneemensch, wirft immer wieder brisante Diskussionen auf.
Ist er ein Fabelwesen oder gab/gibt es ihn wirklich?

Facts zum Yeti

  • der Schneemensch wird im Himalaya vermutet 
  • in der Volkssprache der Gebirgeregion als Kangchendzönga -Dämon bezeichnet
  • in der deutschen Umgangssprache auch als Schneemensch oder Big Foot geläufig
  • zweibeiniges Fabelwesen mit Fell
  • erreicht laut verschiedener Sagen eine Größe von 2 bis 3 Metern
  • und ein Gewicht von 200kg 
  • während regionale Experten des Himalaya die tatsächliche Existenz nachgewiesen haben wollen, zweifeln andere Forscher dieses Ergebnis an
  • Der Schneemensch ist durch den aufrechten Gang gekennzeichnet und soll rötliches Fell besitzen. 
  • Mit einer Größe von bis zu drei Metern und einem Gewicht von rund 200 kg liegt er in der Größenordnung eines Bären. Diese Werte wurden auf Grund von Fußspuren ermittelt. 
  • Passend zum Thema: Bigfoot alias Sasquatch - Die Fakten

Namensgebung

In deutschen sind der Name Yeti oder Schneemensch gebräuchlich für das im Himalaya vermutete Lebewesen. Der Begriff stammt aus dem Sibirischen und bedeutet so viel wie Felstier.
Wie eingangs angegeben, haben die Lepcha (Stamm im Himalaya) viele Namen gefunden, die dieses Wesen beschreiben. Einer davon ist der Kangchendzönga-Dämon. Der Kangchendzönga ist der dritthöchste Berg der Erde und gilt als vermuteter Lebensraum des Yeti. 
Das Wort Dämon kommt bei Menschen meist dann zu Gebrauch, wenn etwas Unerklärliches mit schlechtem Einfluss auf die humane Welt gemeint ist, gleichzusetzen mit dem Wort Geist oder Monster.
Es bestehen eine Vielzahl weiterer lokaler Begriffe, die im Zusammenhang mit dem Yeti stehen. Das kommt dadurch zu Stande, da die Gebirgskette des Himalaya weitläufig ist und sich so, wie in jeder Sprache, eine Vielzahl von regionalen Dialekten herausgebildet haben. Es existierten die Begriffe "Migö" und "Gang mi" in den Regionen um Tibet. Im östlichem Himalaya Raum wird der Yeti als Jagdgott verehrt und "chumung" oder "lumong" genannt, was so viel wie Schnee- oder Berggeist bedeutet.

Fabelwesen oder nicht?

Kaum ein Thema ist in der Welt der Zoologie mehr umstritten als die Frage über die Existenz des Yeti. Während es Forscher gibt, die Ergebnisse nachgewiesen haben, dass diese Art existiert, versuchen andere Biologen diese "Fakten" zu widerlegen. 
Der Bergsteiger Reinhold Messner hat ein Buch veröffentlicht,in dem er seine Interpretation aufzeigt. Er hat als erster Mensch alle Achttausender bestiegen und gilt als Extrembergsteiger. In seinem Buch "Yeti- Legende oder Wahrheit" kommt Reinhold Messner zu der Erkenntnis, dass sich bei dem Fabelwesen um den sibirischen Braunbären handeln muss. Er zieht Parallelen in Aussehen und Größe. Reinhold Messner ist zwar kein Forscher in dem Sinne, kann aber durch seine Erfahrungen im Himalaya gute Argumente einbringen. Auch diverse Zoologen schlossen sich dieser Meinung an.


Andere Expeditionen befürworten die Existenz und lieferten diverse Artefakten aus der Gebirgskette. Sie berufen sich dabei auf gefundene Fußspuren und Haarreste. 
Die Haarreste wurden allerdings nachweislich von der Universität Oxford als Bären- und Pferdehaare identifiziert.

Ob es nun den Schneemenschen wirklich gibt oder er einer Sage entsprungen ist, die heute dem Tourismus dient, bleibt ungeklärt. Es ist jedem Menschen selbst überlassen, welche Meinung er diesbezüglich annimmt.

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