Drucken
Letztes Update am 26.02.2015, 10:58
Wer zum Bewerbungsgespräch eingeladen wird, hat schon mal eine wichtige Hürde genommen. Die schriftliche Bewerbung hat offensichtlich einen guten Eindruck hinterlassen. Wenn jetzt das persönliche Kennenlernen denselben Effekt hat, ist der Job so gut wie in der Tasche.

Pünktlichkeit

Klar, pünktlich zu dem vereinbarten Termin zu erscheinen ist das A und O. Wenn man zu spät kommt, kann man eigentlich quasi zu hause bleiben. Aber Achtung: Gleichermaßen sollte man nicht beispielsweise 20 Minuten vor der Zeit erscheinen. Denn damit setzt man die Personalabteilung indirekt unter Druck, alles stehen und liegen zu lassen. Abgesehen davon, kann es den negativen Eindruck vermitteln, dass man den ganzen Tag sowieso nichts anderes zu tun hat. Dann lieber dem netten Café um die Ecke einen kurzen Besuch abstatten.  

Text einstudieren

Es ist selbstverständlich wichtig, sich gut auf das bevorstehende Bewerbungsgespräch vorzubereiten, aber man sollte keinen Marathon daraus machen. Vor allem sollte man auf keinen Fall Sätze aus dem Baukasten zurecht legen. Denn zu viel Perfektionismus schadet der Glaubwürdigkeit und bringt zudem sicherlich nicht all zu viele Sympathie-punkte. Also: eine organisierte Vorbereitung ist gut und notwendig, aber einen gewissen Spielraum für Improvisation und Spontanität sollte man sich freilassen. Immer mit der Ruhe!

Zu viel Reden

Eine Portion Smalltalk ist gut und auch hilfreich um zu Anfang das Eis zu brechen und die Situation aufzulockern. Aber man sollte immer im Hinterkopf behalten, dass es um den Job und fachliche Inhalte geht. Daher lieber etwas zügeln, über das Privatleben kann man später dann immer noch ausgiebig sprechen - sobald man sich den Job geangelt hat.

Ich-bezogen

Folgendes sollte man sich verinnerlichen: Der einem gegenübersetzenden potentiellem Jobgeber wird sich während dem Gespräch folgende Gedanken machen: „Welche Vorteile haben wir von dieser Person? Wie bringt er das Unternehmen voran?“ Deshalb sollte man sich selbst nicht zu sehr in den Vordergrund rücken, sondern eher die Qualitäten. Die erste Frage sollte sich auch nicht unbedingt sofort auf das Gehalt oder den Dienstwagen richten. Stattdessen sollte man sich überlegen, wie man der Firma helfen kann (nicht umgekehrt) und genau das im Vorstellungsgespräch bestmöglich rüber bringen.