Foto: Shutterstock.com

Die 5 kuriosesten Rettungseinsätze aller Zeiten

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:37
Rettungskräfte haben einen harten Job und tragen eine Menge Verantwortung auf ihren Schultern. Oft entscheiden Minuten über Leben und Tod

Rettungskräfte haben einen harten Job und tragen eine Menge Verantwortung auf ihren Schultern. Oft entscheiden Minuten über Leben und Tod. Doch auch Feuerwehr, Polizei und Sanitäter bekommen so manchen Einsatz, über den man selbst in ernstzunehmenden Situationen schmunzeln muss.

 

Selbst in einem Kühlschrank kann man sich einklemmen

Auch die Männer und Frauen der Hamburger Rettungswache MOPO erlebten bereits einiges. Dabei mussten sie erfahren, dass man sich wirklich überall einklemmen kann. So wurden sie zu einem Einsatz gerufen und fanden in der Küche einen Mann vor, der sich beim Reinigen des Kühlschrankes den Finger in der Abflussrinne einklemmte. Da das Gerät sehr teuer war, durften die Rettungskräfte den Kühlschrank nicht beschädigen. Sie bohrten mit äußerster Vorsicht links und rechts von der Abflussrinne Löcher und konnten am Ende den Mann aus seiner misslichen Lage befreien.

Hund in Not

Dramatisch wurde es für die Prenzlauer Feuerwehr. Die Einsatzkräfte wussten lediglich, dass ein Hund an einem Nagel hing. Doch es wurde noch kurioser. Als die Feuerwehrleute eintrafen, fanden sie den Hund zwischen Erdreich und Gartenhütte. Denn bei einem Ausbruchsversuch grub der Vierbeiner ein Loch direkt unter der Hütte, beschloss allerdings wieder zurückzukehren. Doch er blieb stecken. Dramatisch wurde es, weil zwei Nägel der Gartenhütte drohten den Hund aufzuspießen. Aber zum Glück blieb der Hund unverletzt und konnte gerettet werden.

Kurioses in der Gastwirtschaft

Mit sieben Einsatzkräften mussten Rettungskräfte aus Bruchsal zu einem Notruf eintreffen. Denn in einer Gastwirtschaft klemmte liegend ein Mann zwischen Toilette und Wand. Es gab keinen anderen Weg als die Keramikschüssel zu zerstören. Der Mann blieb unverletzt. Doch wie er sich in diese Lage bringen konnte, bleibt bis heute ein Rätsel.

Schweres Geschütz bei einem Dreiradunfall

Hydraulische Spreizer kommen eigentlich nur bei schweren Verkehrsunfällen zum Einsatz. Für den drei Jährigen Jungen aus Deutschlandsberg war es das wahrscheinlich auch. Er hatte seinen Fuß so unglücklich zwischen Pedal und Rahmen seines Dreirades verklemmt, dass selbst der Vater nicht mehr helfen konnte. Deshalb musste der hydraulische Spreizer zum Einsatz kommen. Der Junge blieb unverletzt. Nur ein neues Dreirad braucht der Kleine nun.

Geburt mit göttlichem Beistand

Selbst in einem Krankenhaus kann es manchmal zu sehr kuriosen Einsätzen kommen. In einem Hamburger Krankenhaus kam eine schwangere Frau nicht mehr bis zur Entbindungsstation. Der Pförtner in der Eingangshalle erkannte, dass die Frau kurz vor der Niederkunft stand und rief sofort eine Hebamme. Ihr wiederum blieb nichts mehr anderes übrig, als die Schwangere in die Kapelle des Krankenhauses zu ziehen und so wurde das Kind direkt vor dem Altar geboren.

 

 

Kommentare