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Die richtige Begründung der gewählten Ausbildung beim Vorstellungsgespräch

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:33
Gerade zu Beginn einer Ausbildung kann es schwierig sein, beim Vorstellungsgespräch die richtige Begründung zu finden, warum man genau in diesen

Gerade zu Beginn einer Ausbildung kann es schwierig sein, beim Vorstellungsgespräch die richtige Begründung zu finden, warum man genau in diesen Berufszweig einsteigen möchte und sich für einen bestimmten Ausbildungsweg entschieden hat.

Was man während des Gesprächs beachten sollte

  • schulische oder anderweitige Qualifikationen verdeutlichen
  • persönliche Interessen hervorheben
  • angemessene Ziele stecken

Die bisherige Ausbildung - Nachvollziehbarkeit begründen

Schulbildung und andere erworbene Qualifikationen

Gerne gesehen ist es bei Personalchefs, wenn sie schon im Voraus grob einschätzen können, welche Leistungen vom zukünftigen Auszubildenden zu erwarten sind. Zertifikate und Zusatzqualifikationen (etwa durch Fortbildungen oder schulische Aktivitäten) können einen Überblick geben. Auch viele Schulfächer sind für bestimmte Berufe besonders wichtig, beispielsweise Mathematik für kaufmännische Berufe. Hat man entsprechende Schulnoten oder Qualifikationen, kann man dies gerne im Vorstellungsgespräch zum Thema machen – doch bitte nicht mit der Tür ins Haus fallen. Argumente wie „In Mathematik hatte ich immer Note 1, also kann ich diese Ausbildung bestimmt leicht schaffen.“ sind eher unangebracht, lieber: „Da ich in der Schule am Fach Mathematik immer Freude hatte, wird auch der mathematische Teil einer kaufmännischen Ausbildung sicher sehr interessant für mich sein.“

Eigene Interessen

Wenn man eine Ausbildung beginnt, startet man entweder seinen Einstieg ins Berufsleben, oder man möchte sich neu orientieren. In beiden Fällen ist es wichtig, dem zukünftigen Arbeitgeber deutlich zu signalisieren, dass man auch das notwendige Interesse und Durchhaltevermögen mitbringt, um die Ausbildung erfolgreich zu absolvieren. Dabei können persönliche Interessen und Hobbys sehr hilfreich sein, insofern diese zum Thema der Ausbildung passen. Der Personalchef sieht, dass man sich auch in seiner Freizeit mit der Thematik beschäftigt und wirkliche Freude daran hat.

Persönliche Zielsetzung hervorheben

Gerade bei einem Vorstellungsgespräch ist eine Zielsetzung wichtig. Dabei sollte man unbedingt darauf achten, dass die Ziele weder zu hoch, noch zu niedrig, gesteckt sind. Ein Personalchef, der einen Auszubildenden einstellt, möchte sehen, dass dieser auch bereit ist, irgendwann Verantwortung zu übernehmen und das Beste aus seiner Ausbildung zu machen – das zeigt nicht nur Selbstvertrauen. Es verdeutlicht auch, dass man bereit ist, seine Kraft und sein Können in die Ausbildung (und damit die Arbeitsleistung) zu stecken. Doch Vorsicht: Der Personalchef möchte niemanden vor sich sitzen haben, der von Beginn an plant, dessen Vorgesetzter zu werden. Das würde eher übersteigertes Selbstvertrauen und Konflikte suggerieren.

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