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Die richtige Lehrstelle finden? - So wird's gemacht

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:16
Die richtige Lehrstelle zu finden ist eine grundlegend wichtige Entscheidung für den Start...

Die richtige Lehrstelle zu finden ist eine grundlegend wichtige Entscheidung für den Start in eine erfolgreiche berufliche Karriere. Die richtige Lehrstelle muss Freude bringen, bereichern und Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt haben. Ratsam wäre es, bereits anderthalb bis zwei Jahre vor einem Schulabschluss Informationen über mögliche Ausbildungsstätten zu sammeln.

  • Traumberuf ist ja erst einmal nur eine Vorstellung von dem was man gerne tun würde. Man sollte für sich selber bis zur endgültigen Entscheidung abklären, ob man alle Möglichkeiten kennt, die dieses Berufsfeld bietet. 
  • Wichtig ist zu prüfen, ob die eigenen Kenntnisse ausreichend sind, das heißt, ob man den geeigneten Schulabschluss hat oder ob weitere Bildungsmaßnahmen notwendig sind und ob man diesen Weg dann auch weiter gehen möchte. 
  • Welche Chancen gibt es mit dieser Ausbildungsstätte zukünftig auch Arbeit zu bekommen und welche Chancen hat diese Arbeit langfristig? Möchte ich mich in meinem zukünftigen Beruf weiterentwickeln und habe ich dann auch die Möglichkeiten dazu? Und nicht unwichtig in unserer heutigen Zeit ist die Frage nach Einkommen, den Arbeitszeiten und auch möglichen Arbeitsorten.
  • Um für einen Lehrbetrieb interessant zu werden, sollte man Erfahrungen in dem Bereich durch Praktika oder Ferienjobs gesammelt haben. 

So klappt´s mit der richtigen Lehrstelle

  • Anlaufstelle wäre die Bundesagentur für Arbeit, welche im Berufsinformationszentrum Berufsbeschreibungen an die Hand gibt, Computertests anbietet und über Berufe informiert. Bei der Bundesagentur für Arbeit besteht die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch mit einem Berufsberater. 
  • Eine weitere Möglichkeit wäre es, sich auf Messen zu informieren. Private Veranstalter bieten Schulabgängern die Möglichkeit an, verschiedene Ausbildungsbetriebe kennenzulernen. Man hat die Möglichkeit Vorträge zu besuchen, in Workshops Wissen vermittelt zu bekommen und durch direkte Ansprechpartner berufsrelevante Informationen zu bekommen. 
  • Ein weites ­Wissensprektrum bieten Medien wie Bibliotheken, Zeitschriften und Internet. Wenn man bereits eine vage Vorstellung hat, welche Richtungen einen ansprechen würden, kann man selbstständig recherchieren, was einem an ansprechendsten erscheint.
  • In der Berufsfindung ist es wichtig die Augen und Ohren offenzuhalten, wenn Ausbildungsstätten einen Tag der offenen Tür anbieten. Hier hat man die Möglichkeit zu Besichtigungen, man kann selber bit Lehrlingen sprechen und sich so ein gutes Bild vor Ort machen. 
  • Wer bereits eine Vorstellung hat, in welche Richtung es gehen soll, kann mit Freunden, Verwandten und auch Menschen sprechen, die bereits in diesem Bereich arbeiten, um von deren Erfahrungen zu profitieren.
  • Wenn man sich entschieden hat, welche Lehrstelle die passende ist, sollte man sich so zeitig wie möglich an die Bewerbungen setzen. Wichtig ist sich nicht entmutigen zu lassen, wenn es nicht gleich eine Zusage nach der ersten Bewerbung gibt. Lieber die Bewerbungen weit streuen, so verbessert man die Chancen zum Zeitpunkt auch einen Ausbildungsplatz zu haben.
  • Am geeignetsten sind immer regionale Tageszeitungen. Ausbildungsstellen inserieren zum Wochenende sehr oft selber offene Lehrstellen. 
  • Auch Initiative zeigen und selber in Wunschbetrieben nachfragen bringt sehr oft gewünschten Erfolg. 
  • Bei Praktika, Ferienjobs und Nebenjobs nachfragen, ob der Betrieb auch ausbildet. Der Vorteil ist, dass man dort bereits bekannt ist und von sich überzeugen konnte.

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