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Früher aus dem Bett: So wirst du garantiert zum Frühaufsteher

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:33
Der frühe Vogel fängt den Wurm!

"Der frühe Vogel fängt den Wurm!", "Morgenstund hat Gold im Mund..." - diese und viele andere (mehr oder wenige) schlaue Sprüche sind dir sicherlich wohlbekannt. Und sie kommen nicht von irgendwo: Wer morgens früh aufsteht hat mehr vom Tag, ist produktiver und dementsprechend auch erfolgreicher. Leider sind aber nicht alle Menschen als Frühaufsteher geboren. Für manche gibt es kaum etwas schlimmeres, als frühmorgens aus den Federn zu müssen. Doch keine Sorge - früh aufstehen ist reine Gewohnheitssache und somit erlernbar. Mit unseren Top-Tipps kannst auch du definitv zum Frühaufsteher werden!

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Vorteile des Frühaufstehens

  • Frühaufsteher haben üblicherweise mehr vom Tag: Verschaffe dir mit mehreren Stunden Produktivität am Morgen einen entscheidenden Vorteil.
  • Ruhe genießen: Morgens ist einfach alles viel ruhiger. Perfekt, um entspannt in den Tag zu starten. Hektik war früher.
  • Sportliche Betätigung: Du klagst über Zeitmangel und verwendest das als Ausrede um körperlich fit zu werden? Jetzt hast du die Gelegenheit dazu. Nichts ist erfrischender, als ein lockerer Morgenlauf.
  • Tagesplanung: Verwende die zusätzliche Zeit am Morgen auch, um alle wichtigen Erledigungen des Tages vorab durchzugehen. So vergisst du auf nichts und bekommst alles auf die Reihe!
  • Frühstück Deluxe: Ein ausgiebiges Frühstück darf auch nicht fehlen. Nun hast du auch Zeit für die wichtigste Mahlzeit des Tages.

Mit diesen 14 Tipps zum Frühaufsteher werden

1. Den Wecker am anderen Ende des Zimmers platzieren

Ein Standardtipp, der wohl in fast jeder Auflistung dieser Art vorkommt. Dennoch einer der effektivsten: Wenn du zunächst durch das ganze Schlafzimmer hetzen musst, um den Wecker zu besänftigen, so wirst du automatisch wach und du vermeidest, selbigen einfach im Unterbewusstsein abzuschalten und weiterzudösen.

 

2. Wasser vor dem Einschlafen UND nach dem Aufwachen trinken

Ausreichend Wasser zu trinken ist wichtig für den Körper und somit dein allgemeines Befinden. Auch beim Frühaufstehen kann es dir dienen. Trinke beim Einschlafen ein ordentliches Glas Leitungswasser, um sicher zu stellen, dass du morgens die Toilette aufsuchen musst. Auch direkt nach dem Aufwachen ist Wasser toll: Es bringt den Stoffwechsel in Schwung und macht dich so richtig munter.

 

3. Wichtige Termine früh morgens einplanen

Viele Morgenmuffel haben keine Probleme früh aufzustehen, wenn sie einen wirklich wichtigen Termin wahrzunehmen haben. Daraus folgt: Wenn du dir wichtige Termine selbst einteilen kannst, lege sie möglichst auf den Morgen. So hast du gar keine andere Wahl, als früh aufzustehen und kannst außerdem am restlichen Tag deine Freizeit genießen.

 

4. Mit der Pawlowschen Methode dein Gehirn abrichten

Der Psychologe Pawlow hat erkannt, dass der Mensch - genau so wie sein Versuchssubjekt, ein Hund - konditionierbar ist. Man kann also Handlungen immer wieder trainieren, bis sie früher oder später ganz leicht von selbst gehen. Umgelegt auf unser Morgenmuffel-Problem heißt das also: Tu so als würdest du schlafen - stell den Wecker ein paar Minuten danach - wenn der Wecker läutet steh sofort auf und tu das, was du am Morgen machen würdest - wiederhole diesen Ablauf regelmäßig. 

Es wird funktionieren! Klingt vielleicht komisch, ist aber so. ;-)

 

5. Nach dem Aufwachen sofort aktiv werden

Am wichtigsten ist, dass du dich nach dem Aufwachen sofort mit etwas beschäftigst. Womit genau ist relativ egal. Du kannst dich kräftig Strecken, in der Zeitung lesen, Mails und SMS am Smartphone beantworten oder auch gleich mit Gymnastik beginnen. Hier kannst du deinen Wünschen freien Lauf lassen. Geheimtipp: Es gibt Wecker-Apps für das Smartphone, bei denen du zur Deaktivierung des Alarms beispielsweise eine mathematische Rechenaufgabe lösen musst. Probier es aus!

 

 

6. Konstante Aufwachzeiten einhalten

Der Mensch ist bekanntlich ein Gewohnheitstier. Und dementsprechend kannst du deinen Körper an eine bestimmte Aufwachzeit gewöhnen. Du könntest dir zum Beispiel vornehmen, jeden Tag um 07:00 Uhr aufzustehen. Idealerweise behälst du das auch am Wochenende bei, du wirst unter der Woche davon profitieren. (Natürlich kannst du am Wochenende die eine oder andere Stunde länger schlafen - du hast es dir verdient - aber es sollte wirklich nur die eine oder andere Stunde sein, um nicht aus dem Rythmus zu gelangen)

 

7. Am Vorabend Dinge für den Morgen bereitlegen

Wenn du früh aufstehen willst, solltest du nicht die Aussicht haben, gleich mal nervige Tätigkeiten praktizieren zu müssen. Klamotten und sonstigen Kram im Zeitdruck zusammenzusuchen gehört definitv dazu. Erledige das deshalb in Ruhe schon am Abend davor. Da geht das Aufstehen gleich viel leichter!

 

8. Wetten abschließen

Früh aufstehen ist kein Wettbewerb? Dann mach doch einen daraus! Beispielsweise könntest du mit Arbeitskollegen eine Challenge starten: Wer als letztes ins Büro kommt, der muss einen Euro in die Kaffeekasse werfen. Du kannst dich auch mit einem Freund, der das selbe Problem hat, messen.

 

9. Vom Aufsteh-Erfolg überzeugt sein

Wenn du dir denkst "Oh Mann, morgen ist Montag; ich werde es nie schaffen rechtzeitig aufzustehen!" ist der Misserfolg im wahrsten Sinne des Wortes schon vorprogrammiert. Sei von dir und deiner Disziplin überzeugt und denke positiv: "Ich bin überzeugt, dass ich es morgen rechtzeitig aus dem Bett schaffe!"

 

10. Zimmer möglichst kühl halten

Natürlich ist ein warmes, kuscheliges Raumklima sehr entspannendes. Es sollte aber nicht zu entspannenden werden, wenn du früher aufstehen willst. Natürlich darfst du nachts nicht frieren, aber bei einer kühlen Raumtemperatur kommst du viel schneller in Schwung!

 

11. Den Alarmton immer wieder wechseln

Moderne Wecker und Smartphones machen es ganz leicht möglich: Variiere von Zeit zu Zeit einfach den Alarmton. Das weckt zusätzlich und sorgt für Abwechslung beim Aufwachen. Es ist suboptimal für deine Aufsteh-Motivation, wenn du bereits den Weckerton über alles zu hassen gelernt hast...

 

12. Für Helligkeit sorgen

Ist die Umgebung hell wird der Körper automatisch eher in den Wachzustand übergehen. Es macht daher Sinn, entweder gleich das Licht anzumachen, oder aber auch mit halboffenen Vorhängen zu schlafen. Lass die Sonne rein! 

 

13. Kaltes, klares Wasser - ins Gesicht

Nicht nur als Getränk unterstützt dich kaltes Wasser beim wach werden. Wasche dir gleich nach dem Aufstehen das Gesicht mit eiskaltem Wasser und du wirst gleich mal mit einem ordentlichen Frische-Boost konfrontiert. Ideal sind auch Wechselduschen (kalt/warm), um den Kreislauf in Schwung zu kriegen.

 

14. Sich die Vorteile stets vor Augen führen

Will es mal, trotz aller gut gemeinten Tipps, mit dem Aufstehen gar nicht klappen, dann sei nicht so streng mit dir selbst. Führe dir viel mehr immer wieder die Vorteile, die frühes Aufstehen definitv hat: mehr Zeit, mehr Produktivität, mehr Erfolg. Irgendwann wirst du so von deinem Vorhaben überzeugt sein, dass du jeden morgen leicht und locker aus dem Bett kommst.

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