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Geld ansparen als Student? - Hilfreiche Tipps

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:59
Auch als Student lassen sich die ersten Schritte zum Vermögen realisieren.

Während des Studiums ist bei den meisten Studenten das Geld knapp. Aber auch der ärmste Student kann und sollte einen kleinen Betrag zur Seite legen und damit für seine Zukunft vorsorgen. Denn besonders nach dem Studium kommen plötzlich viele Kosten auf den Berufseinsteiger zu. Es muss ein Auto angeschafft werden, die Wohnung eingerichtet, eine hohe Kaution oder Maklerprovision hinterlegt oder auch der Umzug finanziert werden. Natürlich kann es auch passieren, dass Unvorhergesehenes passiert. Etwa eine hohe Nachzahlung der Nebenkosten oder auch ein Unfall. Diese Punkte sollte man bereits während des Studiums im Hinterkopf behalten, um nicht im Falle eines Schadens mit leeren Händen dazustehen.

  • Wenn Sie BaföG erhalten, informieren Sie sich über die entsprechenden Freigrenzen des eigenen Vermögens. Ab einer bestimmten Summe Eigenkapital, würden Sie sonst kein Bafög mehr erhalten.

  1. Ein Studium dauert in der Regel mindestens drei Jahre, eher länger. Wenn Sie monatlich einen festen Betrag zur Seite legen, kann zum Ende der Studienzeit schon eine beachtliche Summe entstanden sein, die Ihnen den Berufseinstieg etwas leichter macht.
  2. Am sinnvollsten ist es, genau zu berechnen, welche Einnahmen und Kosten Sie haben. Rechnen Sie Mietkosten, Lebensmittel, Strom, Internet, Telefon, Heimfahrten, Freizeitaktivitäten usw. zusammen und vergessen Sie dabei bitte nichts! Nun berechnen Sie alle Einnahmen, zum Beispiel durch Bafög, Stipendien, Jobs, Unterstützung durch Verwandte usw. zusammen.
  3. Von dem entstehenden Differenzbetrag ziehen Sie nochmals etwa 25% ab. Die Summe, die nun übrig bleibt, können Sie problemlos monatlich beiseitelegen.
  4. Sein Sie ehrlich zu sich selbst und legen Sie wirklich konsequent diese Summe zurück. Zahlen Sie den Betrag auf ein Tagesgeldkonto mit möglichst hoher Verzinsung ein oder lassen Sie sich bei Ihrer Bank über einen passenden Sparplan beraten. Sparpläne laufen meistens über eine feste Laufzeit, in der man nicht an sein Geld kommt.
  5. Sollte aus besonderen Umständen doch einer Auszahlung zugestimmt werden, verliert man aber zumindest die angesammelten Zinsen. Auch bekommt man bei Sparplänen oft erst lohnenswerte Zinsen, wenn die Laufzeit wirklich sehr viele Jahre beträgt.
  6. Die sinnvollere Alternative ist daher wohl ein einfaches Tagesgelkonto.
  7. Denn besonders als junger Mensch ohne geregeltes Einkommen, sollte man sich nicht an feste Verträge binden. Außerdem können Sie beliebig oft höhere oder auch geringere Beträge einzahlen.
  8. So können Sie auch unvorhergesehen Beträge, etwa Geldgeschenke, sinnvoll anlegen oder eben bei Geldknappheit die Sparraten problemlos aussetzen.
  9. Da wohl kaum ein Student über ein bereits vorhandenes Vermögen verfügt, dient das regelmäßige Sparen kleiner Beträge dem ersten Vermögensaufbau.
  10. Kleine Beträge fest anzulegen macht keinen großen Sinn. Dies sollte erst in Angriff genommen werden, wenn bereits etwas Vermögen angespart wurde.

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