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Das Einsparpotenzial durch Windkraft in Österreich

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:34
Vor allem im Hinblick auf die Umwelt schneidet die Windenergie hervorragend ab.

Die Windkraft ist eine sehr gute Methode zur Generierung von Strom. Vor allem im Hinblick auf die Umwelt schneidet die Windenergie hervorragend ab. Windenergie ist nicht nur eine saubere Form der Energie, bei der die Umwelt kaum belastet wird, sondern auch eine ressourcenschonende Form der Stromgenerierung, bei der keine fossilen Ressourcen für die Stromproduktion verbraucht werden.

 

Lediglich für den Bau und die Wartung der Anlagen werden Ressourcen und Rohstoffe benötigt, nicht aber für die Gewinnung des Stroms an sich. Somit ist Windkraft gerade in der heutigen Zeit bei immer knapper werdenden Rohstoffen und hoher Umweltbelastung durch Schadstoffe eine empfehlenswerte Art, Strom zu generieren. Ein einziges modernes Windrad kann Strom für 2.000 Haushalte produzieren. Das Einsparpotenzial an CO2 von Windkraft beträgt 4.000 Tonnen und mehr.

Vorteile der Windenergie im Überblick

  • Saubere Stromproduktion ohne Umweltbelastung durch Schadstoffe oder Abfälle.
  • Geringer Verbrauch von fossilen Ressourcen bei der Stromproduktion.
  • Große Effizienz bei der Gewinnung von Strom, vor allem am richtigen Ort.

Windkraft in Österreich

  • Österreich ist ein geeignetes Land für das Gewinnen von Strom durch Windenergie.
  • Vor allem der Nordosten des Landes eignet sich sehr gut für Windparks. Die Region Wien, das Burgenland und Niederösterreich eignen sich am besten, da hier teilweise Windverhältnisse wie an der Nordsee herrschen.
  • Außerdem sind die Areale leicht zugänglich und haben viele gute Hanglagen zu bieten, die die Effizienz der Windanlagen steigern.

 

Regionale und saisonale Unterschiede

  • Der gebirgige Teil Österreichs ist nicht ganz so gut für Windkraftanlagen geeignet, da Windparks nicht für jedes Gelände optimal geeignet sind. Zwar herrschen auf den Hochlagen und Gipfeln der Alpen hervorragende Windverhältnisse, allerdings würde die Wartung in diesen Regionen viel Geld kosten, da diese Gegenden nicht so leicht erreichbar sind.
  • Hinzu kommt noch die Abnutzung der Windanlagen durch das raue Klima. In den Hochlagen herrscht im Winter eisige Kälte, sodass sich Eis bildet und den Windanlagen stark zusetzt, ebenso wie orkanartige Stürme oder ergiebiger Schneefall. Bis 2015 soll 10 Prozent der Energie in Österreich aus der Windkraft generiert werden. 

 

Wirtschaftliche Impulse

  • Neben dem Einsparpotenzial an CO2 und an fossilen Ressourcen hat die Windkraft noch einen positiven wirtschaftlichen Aspekt zu bieten.
  • Bei der Einrichtung und dem Betrieb von Windkraftanlagen entstehen bis zu 20 Jahresarbeitsplätze pro errichtetem Windrad. Die Arbeitskräfte sind für den Bau, die Wartung und die Reparatur der Anlagen zuständig.

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