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Das Grundprinzip der kollektiven Risikoübernahme - Wie hilfreich sind Versicherungen wirklich?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:31
Das Leben ist voller Risiken.
Das Grundprinzip der kollektiven Risikoübernahme ist dabei ganz einfach. Viele Menschen legen zusammen, um die Schäden der wenigen Betroffenen zu bezahlen. Es ist allerdings nicht notwendig, für jedes Risiko eine Versicherung abzuschliessen, denn die Risiken unterscheiden sich grundlegend in der Wahrscheinlichkeit ihres Eintreffens und in der Höhe des Schadens.

 

Wann ist das Grundprinzip der kollektiven Risikoübernahme sinnvoll?

Eine Versicherung abzuschliessen hat immer dann Sinn, wenn die Risiken ziemlich selten und unvorhersehbar eintreffen und gleichzeitig der potentielle Schaden sehr hoch ist. So kann es für Eltern durchaus sinnvoll sein, eine Risikolebensversicherung abzuschliessen, um ihre Kinder zumindestens vor dem finanziellen Schaden ihres Todes zu bewahren. Dagegen wird sicher niemand die Kleidung seiner Kinder gegen das Herauswachsen versichern wollen und können. Solche "Schäden" sind zugleich kalkulierbar und von den Eltern finanzierbar.

Was sind die Nachteile einer Versicherung?

Das Grundprinzip der kollektiven Risikoübernahme erfordert, das die Beiträge aller irgendwo gesammelt und verwaltet werden, bis sie den Betroffenen schliesslich zukommen können. Es entstehen also Kosten, die von den Versicherten zusätzlich getragen werden. Diese sollten nur dann in Kauf genommen werden, wenn die Schäden selten und schwerwiegend sind. Alltägliche Schäden, die Dein Budget nicht sprengen, zahlst Du lieber gleich selbst und sparst Dir die zusätzlichen Verwaltungskosten.

Die Stiftung Warentest hat auf ihrer Webseite eine Übersicht über alle sinnvollen und unsinnigen Versicherungen erstellt, in der Du sehen kannst, welche Versicherungen Du brauchst. Du findest sie hier

 

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