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Der Europäische Binnenmarkt - Das Potenzial transnationaler Wirtschaftsräume?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:31
Die gemeinsame Wirtschaftszone Europa.

Die Theorie einer gemeinsamen Wirtschaftszone, wie die des Europäischen Binnenmarktes, besagt, dass die Menschen mehrfach profitieren können. Durch den Wegfall unterschiedlicher Währungen und vieler nationaler Eigenheiten sollen Produkte vergleichbarer werden. Die breitere Auswahl und weitere Vergleichsmöglichkeit soll zu erheblich sinkenden Preisen und mehr Leistungen der Unternehmen führen. 

Bitte beachten

Die Vorteile des europäischen Binnenmarktes sind beeindruckend. Waren und Dienstleistungen werden vergleichbarer, der steigende Wettbewerb führt zu günstigeren Produktpreisen. Der Konsument wird durch folgende Vorteile des Binnenmarktes gestärkt: 

  • Keine Zoll- und Steuergrenzen mehr. Der Einkauf in Nachbarländern ist problemlos möglich
  • Aktivitäten der EU-Kommission gegen überhöhte Preise. Mobilfunkgespräche ins Ausland wurden nach Übertreibungen mit einem Höchstpreis versehen
  • Neue Verbraucherrechte (beispielsweise bei Flugverspätungen)
  • Einheitliche Kundeninformationen werden vorgeschrieben
  • Information der Konsumentinnen und Konsumenten über den Energieverbarcuh wird verbindlich

Der Wegfall von viel Bürokratie und Tausenden nationaler Regelungen soll den Marktteilnehmern im Europäischen Binnenmarkt dabei helfen, richtig Gas zu geben! 

In den ersten vierzig Jahren der Existenz der EU konnten viele Vorteile für die Menschen realisiert werden. Im Moment scheint das Pendel im Europäischen Binnenmarkt aber in Richtung einer Verbotskultur umzuschlagen. 

Das bereits erfolgte Verbot von Glühlampen und die geplanten Verbote für einige Staubsauger-Varianten zeigen, dass ein funktionierender Binnenmarkt zwar perfekt ist. Allerdings eine zu große Bürokratie geschaffen hat, die nach Meinung vieler Menschen manchmal in Selbstbeschäftigung verfällt.

 

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