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Die richtige Definition des Wohnkomforts für die Haushaltsversicherung

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:34
Es gibt unterschiedliche Klassen des Wohnkomforts.

Rund 80 Prozent aller Haushalte in Österreich verfügen über eine Haushaltsversicherung, die vor finanziellen Verlusten durch Schäden am Wohnungsinhalt absichert und gleichzeitig durch die Privathaftpflichtversicherung auch vor Schadenersatzansprüchen Dritter schützt.

 

Bei Abschluss einer Haushalts- oder Hausratversicherung wird zur Prämienermittlung seitens der Versicherung häufig nach dem Wohnkomfort gefragt um die möglichen Kosten in Schadenfällen abschätzen zu können. Dabei gibt es in Österreich folgende Definitionen.

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Definitionen des Wohnkomforts

  • zweckmäßig/einfach:
    preiswerte Einrichtung, selbstgebaute und selbstmontierte Möbel, schöne Einzelstücke 

 

 

  • wohnlich/komfortabel:
    solide Einrichtung, teilweise selbstmontierte Möbel bzw. Markenmöbel, einige Tischlermöbel, schöne Einzelstücke



  • gehoben
    hauptsächlich Tischlermöbel, teuere Markenmöbel, wertvolle Einrichtung wie Antiquitäten, Kunstgegenstände, echte Teppiche 

 

 

  • exklusiv
    exklusive Einrichtung, Designerstücke, wertvolle Antiquitäten


Sollte Unklarheit herrschen, in welche Definitionsklasse die Wohnungseinrichtung nun fällt, so sollte am besten ein Termin mit einem Versicherungsfachmann vereinbart werden. Dieser wird sich vor Ort kurz ein Bild machen und die richtige Entscheidung treffen.

 

Tipp: Im Zweifelsfall sollte man sich trotz der leicht erhöhten Versicherungsprämie für die höherwertige Definition entscheiden. Dies gewährt eine optimale Absicherung des Wohnungsinhalts.

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