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Die Steuertricks der Konzerne - So sparen sich Google, Apple und Co Milliarden an Steuern

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:31
Große Unternehmen haben verschiedene Tricks entwickelt, um so viele Steuerzahlungen wie möglich zu einzusparen.

Tricks der Konzerne

  • Große Unternehmen haben verschiedene Tricks entwickelt, um so viele Steuerzahlungen wie möglich zu einzusparen. Eine große Rolle spielt dabei die Tatsache, dass es Länder gibt in denen quasi keine Steuerabgaben geleistet werden müssen. Die großen Unternehmen machen sich das zu Nutze und gründen Tochtergesellschaften an diesen Standorten. Dann gibt es u.a. folgende Möglichkeiten:
  • Gewinne werden an die Tochterfirmen verschoben und die Versteuerung fällt damit geringer aus
  • Die Tochter bekommt Lizenzen und Patente, die Muttergesellschaft muss dafür Gebühren in die Steueroase zahlen
  • Die Tochter vergibt Kredite an das Mutterunternehmen, es werden Zinsen fällig

Steueroasen

  • Die Oasen sind meist Länder, die keine Wirtschaftspolitik verfolgen. Allerdings darf auch keine Unruhe herrschen, das wäre kontraproduktiv. Länder die über einen funktionierenden Rohstoffexport verfügen und somit Geld haben eigenen sich besonders, denn sie erheben selten hohe Steuern. 
  • Das kommt Google, Apple und Co natürlich entgegen. Zu diesen Ländern gehören z.B. ehemalige britische und niederländische Kolonien wie Isle of Man oder die niederländischen Antillen. Auch Liechtenstein, Monaco und die Malediven sind beliebte Steuerziele. 
  • Google beispielsweise ist auf den Bahamas beheimatet, Apple verfügt über ein komplexes Geflecht von verschiedenen, im Ausland beheimateten Tochterunternehmen. 

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