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Euro und Dollar – Wie hängen deren Kurse zusammen?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:22
Geld ist ständig und überall in Bewegung.
Wenn du dir den Devisenmarkt bildlich vorstellen möchtest, so ist ein riesiger Ameisenhaufen wohl am passendsten. Überall auf der Welt wimmelt es von Verkäufern und Käufern, die wie kleine Ameisen immer in Aktion sind, dabei ist es egal, in welcher Währung gehandelt wird. Euro und Dollar sind hierbei wahre Konkurrenten, wobei der Dollar immer noch ungeschlagen als Leitwährung gilt.

Der Wert von Euro und Dollar hängt also von 2 Faktoren ab:

  • 1. dem Leitzins.
    Wenn der Leitzins z. B. von der amerikanischen Zentralbank angehoben wird, dann steigt der Wert des Dollars.
  • 2. von der Konjunktur.
    Das heißt, wenn das Wirtschaftswachstum z. B. in den USA steigt, dann steigt auch die Währung.

Euro und Dollar - zwei starke Konkurrenten

Wie hängen Euro und Dollar zusammen?

  • Die Zusammenhänge von Euro und Dollar sind sehr komplex. Der Wert entscheidet sich immer je nach Angebot und Nachfrage.
  • Das bedeutet: Wenn eine Währung vermehrt auf dem Markt gekauft wird, sinkt ihr Wert.
  • Da z. B. 2010 viele Anleger ihre Euroanlagen abgestoßen haben, da sie den Euro durch die Griechenland-Krise nicht mehr als stabil angesehen und lieber Dollar gekauft haben, sank der Wert des Dollars enorm.


Wert von Euro und Dollar individuell änderbar

  • Das machen sich natürlich auch die Staaten zu Nutze. Wenn ein Staat seine Währung etwas billiger machen möchte, so kauft er einfach eine andere Währung z. B. Australische Dollar oder Schweizer Franken und bezahlt mit der eigenen Währung.
  • Wenn der Wert der Währung niedrig ist, dann ist das gerade im Bereich der Ausfuhr sehr vorteilhaft, denn wenn ein ausländischer Käufer weniger bezahlen muss, ist das wettbewerbsmäßig sehr gut für die eigene Wirtschaft.

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