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Falsche Geldscheine erkennen? - So wird's gemacht

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:22
Wenn Du Dir Zeit nimmst, dann wirst Du die meisten EURO-Fälschungen sehr schnell erkennen.

Falsche Geldscheine erkennen? Das ist nicht immer so einfach. Der Euro gehört zu einer der sichersten Währungen der Welt. Bei seiner Einführung wurden im Jahr 2002 die aktuellsten Sicherheitsmerkmale eingebaut, die es gibt. Diese beruhen teilweise auf der Sichtbarkeit, zusätzlich gibt es aber noch fühlbare Elemente und ein paar Details, die nicht jeder weiß!

  • Denke daran, dass es für aus Versehen angenommenes Falschgeld keinen Ersatz durch die Bank gibt.
  • Lasse Dich also auf keinen Fall hetzen, wenn Du Geld annimst.
  • Denke auch an die Wechselfallen einiger kriminell agierender Banden: Diese stellen sich abends in eine dunkle Ecke, wollen angeblich an einem Automaten etwas kaufen und haben nur einen Fünfziger dabei. Im besten Fall wird Dir Falschgeld angedreht, im schlechtesten Fall ist gleich der Geldbeutel mit weg!

  • Ein geschultes Auge
  • Tastsinn (Hände ohne Handschuhe)
  • ausreichendes Licht 
  • Zei, um etwas mehr wichtige Informationen einzuholen - zum Beispiel von der Nationalbank.

Falsche Geldscheine erkennen

  • Sei beim Annehmen des Geldes konzentriert, auch wenn eine noch so lange Kundenschlange wartet. Nehme den Schein am besten mit der Hologramm-Seite nach oben in die Hand und fühle das Papier-Baumwollgemisch. Dieses ist erheblich griffiger als normales Papier, so dass Du mit diesem Test schon die ersten Farbkopien ausschalten kannst.
  • Schaue Dir dann den großen Hologramm-Streifen der kleinen Scheine an, dort wechselt der Betrag und das Euro-Zeichen - wenn Du diesen Schein kippst. Bei den größeren Scheinen ist stattdessen beispielsweise ein Torbogen zu sehen, der ebenso in der Farbe changiert. Bestehen dann noch Zweifel, dann könntest Du mit dem Finger über einige Druckelemente fahren - diese müssten erhaben sein.
  • Die kleinen Sterne auf den Scheinen erfordern zudem einen ausserordentlich hohen, genauen Druck. Sind diese verwischt, handelt es sich um Falschgeld. Am besten ist es, wenn jeder deiner Mitarbeiter oder Kollegen sich einmal im Vierteljahr noch einmal ganz genau die Scheine vor Augen führt - wenn Du im Kassenbereich arbeitest.
  • Auf der Rückseite findest Du einen ebenso hochwertigen Druck wie auf der Vorderseite und bei einigen kleinen Werten einen in der Mitte leicht gelbliche Iosinstreifen. Bei größeren Stückelungen gibt es zusätzlich die hochwertigen, teilweise changierenden Farben.
  • Übrigens sollte jeder dann besonders aufmerksam werden, wenn mit ungewöhnlich hohen Geldscheinen bezahlt werden soll. Dann kann es sich ebenfalls um eine Art Wechselfalle handeln.
  • Die österreichische Notenbank bringt dieses schnelle, aber umfassende Prüfen des Geldscheines auf einen interessanten Nenner: Hier wird con sehen, kippen, fühlen gesprochen.

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