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Finanzielle Hilfe nach einer Trennung? - So geht´s

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:01
Gerade Hausfrauen und Mütter stehen nach einer Trennung ...

Gerade Hausfrauen und Mütter stehen nach einer Trennung oft ohne eigenes Einkommen da. Aber selbst ein geringer Verdienst ist dann nicht ausreichend, um auf eigenen Beinen zu stehen. Deswegen ist es wichtig, so schnell wie möglich Hilfe in Anspruch zu nehmen, und sich an verschiedenen Stellen beraten zu lassen. Denn auch der Ehegatte ist nach einer Trennung verpflichtet, Unterhalt zu zahlen.

  • Ordnen Sie alle wichtigen Papiere zusammen und griffbereit ab.
  • Lassen Sie sich nirgendwo abwimmeln und bewahren Sie Ruhe.

  • Personalausweis
  • Mietvertrag
  • Arbeitsvertrag
  • Kontoauszüge
  • evtl. ärztliche Bescheinigungen
  • Schulbescheinigung

  1. Nehmen Sie alle Unterlagen mit, und sprechen Sie so schnell wie möglich bei der Arbeitsagentur vor. Auch ergänzend zu einem Minijob besteht der Anspruch auf Hartz IV.
  2. Nehmen Sie alle nötigen Papiere wie Ihren Mietvertrag, den Personalausweis und ggf. auch den Arbeitsvertrag mit. Auch die Kontoauszüge der letzten drei Monate sollten Sie der Arbeitsagentur vorlegen können.
  3. Nutzen Sie die kostenlose Rechtsberatung durch einen Anwalt. Den Antrag für diese Rechtsberatung können Sie direkt beim Anwalt ausfüllen. Reicht das eigene Einkommen nicht aus, besteht zusätzlich auch der Anspruch auf Prozesskostenbeihilfe. Auch diesen Antrag können Sie zusammen mit dem Anwalt ausfüllen.
  4. Das ist wichtig, damit Sie Ehegattenunterhalt für sich beantragen, und Kindesunterhalt für das leibliche Kind geltend machen können.
  5. Ein Anspruch auf Ehegattenunterhalt besteht für bis zu zwei Jahre nach der Trennung.
  6. Den Unterhalt für das Kind können Sie über Ihren Rechtsanwalt beim leiblichen Vater geltend machen. Die Höhe errechnet sich entwerder anhand der Düsseldorfer Tabelle, oder wird direkt aus dem Einkommen das Vaters berechnet.
  7. Hilfe bieten unter Umständen auch die Stiftung "Mutter und Kind" oder die Caritas. Auch hier ist es wichtig, dass Sie rechtzeitig dort vorsprechen.
  8. Besteht die Gefahr der häuslichen Gewalt, dann bietet Ihnen das Frauenhaus sofort Zuflucht an. 

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