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Geld verdienen mit Aktien? - So funktioniert's

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:02
Mit Aktien Geld zu verdienen ist leichter als viele denken. Dennoch solltest Du einiges beachten!

In den letzten Jahren ist die Anlage in Aktien wieder vermehrt in den Fokus der Menschen gerückt, insbesondere seit dem Festverzinsliche noch weniger Zinsen abwerfen als früher. Wenn Du beispielsweise die deutschen Staatsanleihen ansiehst, dann bekommst Du im ersten Jahr 0,0001 % an Zinsen. Selbst bei einer 6-jährigen Haltedauer sind gerade einmal 0,33 % an Gesamtrendite drin. Also sind Aktien, die eine regelmäßige Dividende zahlen, eine wesentlich bessere Geldanlage. Allerding solltest Du bei Aktien genau darauf achten, welche Aktien Du kaufst und ob die Dir präsentierten Tipps auch ehrlich gemeint sind. Lese deshalb mehr über die gewinnbringende Geldanlage.

  • Fang mit kleinen Summen an, um dich mit dem Aktien-Business vertraut zu machen.
  • Setze niemals dein ganzes Vermögen ein.
  • Informiere dich regelmäßig über Neuigkeiten etc. in Fachmedien.

  • Geld zum Investieren
  • Fachwissen
  • Ein gewisses Maß an "Mut zum Risiko"

Die "Basics":

  1. Sammle möglichst viele Informationen über die Unternehmen
  2. Schaue, wieviel Substanz das Unternehmen hat.
  3. Teile das Risiko auf mindestens 5 unterschiedliche Aktien.
  4. Vertraue keinen selbsternannten Gurus, die Aktien von Mini-Gesellschaften an Tausende
  5. Abonnenten empfehlen und alleine dadurch die Nachfrage anheizen.
  6. Die ersten An- und Verkäufe erfolgen immer auf Papier und nicht als echte Transaktion
  7. Fange mit kleinen Summen an.


In erster Linie kaufst Du mit einer Aktie eine Unternehmensbeteiligung. Diese wird umso mehr Wert, je besser es dem Unternehmen geht und hat einen umso geringeren Wert, je bedrohter das Unternehmen und seine Zukunft sind. Deshalb gelten für die gute Aktienanlage ein paar Spielregeln:

  1. Setze niemals das ganze Geld auf eine Karte. Die meisten Finanzexperten empfehlen eine Aufteilung auf 5-10 Werte. Wenn dann bei einem Unternehmen wirkliche Probleme auftreten, dann wird der Verlust Dich nicht zu stark treffen.
  2. Mache Dich mit den wesentlichen Kennzahlen des Unternehmens vertraut. Dies ist einerseits der Börsenkurs und wie er sich in den letzten Monaten entwickelt hat. Gibt es beispielsweise  keine bahnbrechenden Neuerungen und ist der Kurs im  historischen Vergleich sehr hoch, dann spricht die Entwicklung meist dafür, dfasd der Kurs sich maximal nur noch langsam nach oben entwickeln wird. Denke auch darüber nach, welche Substanzwerte ein Unternehmen hat. Ein Automobilbauer oder ein Energieversorgungsunternehmen verfügt beispielsweise über Fabrikanlagen oder Stromnetze, die an sich schon einen Wert darstellen. Deutlich wird dies auch an der schlechten Entwicklung der Facebook-Aktie: Diese  hat nur eine Einnahmequelle (Werbung) und keine wirklichen Produkte, die die Investoren auch beurteilen können.
  3. Wenn Du die Zahlen kennst, dann achte am Besten auf die - auch in der Zeitung gedruckten Werte - für die KGV und die Dividendenrendite. Die Dividendenrendite sagt Dir, wie hoch bei den derzeitigen Ausschüttungen die Rendite auf das eingesetzte Kapital ist. Dieser Wert ist also am Ehesten mit der Rendite bei Festverzinslichen zu vergleichen. KGV ist die Kennzahl zwischen Kurs und Gewinn, das sogenannte Kurs-Gewinn-Verhältnis. Je niedriger es ist, desto günstiger ist die Aktie.
  4. Warren Buffet, einer der größten amerikanischen Investoren und wegen seiner weisen Ratschläge auch als das "Orakel von Omaha" bezeichnet, hat eine Maxime ausgegeben: Kaufe nur Aktien, deren Geschäft Du auch verstehst. Du könntest also in Konsumwerte, Autoaktien, Energieversorger investieren, aber nicht in Softwareunternehmen. Diese Idee ist sehr gut, denn wenn Du Dich in die verschiedenen Firmeninformationen einliest, dann lernst Du auch eine Menge über Wirtschaft und Unternehmen.
  5. Nun solltest Du die ersten zwei, drei Aktien einfach nur auf dem Papier kaufen. Schreibe den heutigen Kurs der Aktie auf und erhöhe diesen um knapp mehr als 1% für die Gebühren. Überlege Dir dann, wann Du die Aktien wieder verkaufen würdest. Und sehe Dir dann an, ob sich das gelohnt hätte. Nach einigen An- und Verkäufen hast Du ein sehr gutes Gefühl für die Aktien und kannst in echt loslegen.
  6. Für den Kauf von Aktien brauchst Du nun ein Wertpapierdepot, was Du bei der Sparkasse, der Raika oder jeder anderen Bank anlegen kannst.

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