Foto: Shutterstock.com

Heizungswechsel: Wie gelingt eine Kostenersparnis?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:34
Heizungswechsel sinnvoll? Heizungssysteme gibt es viele auf dem Markt und sie alle versprechen eine gewisse Ersparnis.

Heizungssysteme gibt es viele auf dem Markt und sie alle versprechen eine gewisse Ersparnis. Doch oft ist es gar nicht so einfach, für sich die richtige Entscheidung zu treffen, denn es müssen viele Faktoren bedacht werden. Zudem kommt hinzu, dass eine Heizung nicht eben einmal so eingebaut werden kann. Auch die Kosten für den Umbau müssen berechnet werden. Damit man sich am Ende nicht verspekuliert und die Sanierung der Heizung Kosten einspart als verursacht, sollen hier hilfreiche Tipps geliefert werden, wie man einen Heizungswechsel ohne Probleme vollziehen kann. 

Fact Box

  • Es sollte immer bedacht werden, dass eine Heizung die notwendige Leistung erbringen muss, um das gesamte Haus mit Wärme zu versorgen. Daher sollte man im Vorfeld seinen Verbrauch berechnen.
  • Unter Umständen kann es besser sein, auf alternative Energiequellen umzusteigen. Für diese erhält man eventuell sogar entsprechende Zulagen vom Staat. Allerdings muss hier genau geprüft werden, ob die Leistung für das Beheizen ausreicht. 
  • Von Vorteil ist es, wenn für das Haus ein Energieausweis ausgestellt wird. Dieser bescheinigt den genauen Heizbedarf des Objektes. 
  • Thermografische Untersuchungen können dazu beitragen den Wärmeverlust zu minimieren. Sie decken Schwachstellen im Fundament und im Rest des Gebäudes auf. 

Der erste Schritt

  • Wenn es um die Sanierung oder Modernisierung einer Heizungsanlage geht, muss zuerst der alte Kessel in Augenschein genommen werden. Unter anderem stellt sich hier die Frage, wie alt dieser ist. Durch diese Besichtigung kann entschieden werden, in wie weit sich eine neue Anlage lohnt oder, ob gar das gesamte Leitungssystem ersetzt werden muss. Sollte Letzteres der Fall sein, muss man über Alternativen zum Einbau einer neuen Heizungsanlage nachdenken, denn eine Rundumsanierung kostet sehr oft ein Vermögen. Wenn der Kessel ohne Probleme gewechselt werden kann, dann sollte man sich über die Art des neuen Heizungssystems Gedanken machen. Idealerweise kann man bei Experten Rat einholen, so dass sich letztlich auch wirklich die gewünschte Kostenersparnis ergibt.

Heizungswechsel mit Dämmung

  • Manchmal muss nicht nur die Anlage getauscht werden, sondern es ist auch eine neue Dämmung fällig. Diese empfiehlt sich vor allem bei Altbauten. Meist kann man nach einer thermografischen Untersuchung die Schwachstellen genau definieren. So kann es sein, das nur einige Ausbesserungen erforderlich sind. Beim Wechsel selbst ist man heute nicht mehr unbedingt auf Gas oder Öl angewiesen.
  • Man kann zum Beispiel zwischen Pelletheizungen und Brennwertkesseln wählen, sich aber auch für eine Wärmepumpe oder eine Solaranlage entscheiden. Auch eine Kombination aus verschiedenen Systemen ist möglich, so dass diese sich gegenseitig unterstützen. Als eine spezielle Alternative können auch Biomasseheizungen Verwendung finden.

Nach der Sanierung

  • Um wirklich eine Kostenersparnis zu erzielen, sollte man nach der Sanierung mehrfach überprüfen, wie viel Wärme man genau verbraucht. Manchmal stellt sich heraus, dass sich der Wert nur minimal verringert hat. So können weitere thermografische Untersuchungen dazu genutzt werden, neue oder noch nicht entdeckte Verlustherde zu identifizieren. Auch über das Fundament kann eine große Menge Wärme verloren gehen. 
  • Übrigens sollte man bereits vor der Sanierung die Heizkörper überprüfen. Auch an diesen können sehr oft Schwachstellen vorhanden sein. So kann ein defektes Thermostat schon einen großen Unterschied bewirken. Wer sich vergewissern möchte, zieht auf jeden Fall einen Fachmann zurate.

Weitere Beiträge zum Thema

Kommentare