Foto: Shutterstock.com

Knappes Budget: Wie man das Meiste aus einem (fast) leeren Geldbeutel herausholt

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:37
Für Studenten gibt es an jeder Ecke Rabatte, Vergünstigungen und Sonderangebote.

Die meisten Studenten können mit ihrem Geld leider nicht um sich schmeißen. Überall muss gespart werden und trotzdem ist der Geldbeutel oft schon leer, wenn der Monat eigentlich gerade erst so richtig angefangen hat. Hier erfährst du die nützlichsten Ratschläge, wenn es darum geht, als Student, Geld zu sparen.

Foto: Shutterstock.com

Du hast einen Studentenausweis: Nutze ihn!

 

Für Studenten gibt es an jeder Ecke Rabatte, Vergünstigungen und Sonderangebote. Ob es nun Versicherungen, Banken oder Museen sind, fast überall kann ein Student problemlos ein paar Euro sparen.

 

Diese Angebote kann man natürlich nur dann wahrnehmen, wenn man sich als Student ausweisen kann. Der Studentenausweis soll also an einem Ort aufbewahrt werden, an dem man jederzeit auf ihn zugreifen kann - idealerweise also im Portemonnaie.

 

Fahrrad statt Auto

 

Das Sparen beginnt schon bei der Fortbewegung. Wenn das Geld knapp ist, sollte man von einem eigenen Auto lieber Abstand nehmen. Benzin, Reparaturen, Versicherung - da kommen viele Kosten zusammen. Etwas weniger bequem, aber im Alltag doch gerne benutzt werden die öffentlichen Verkehrsmittel. Bei Bus und Bahn kann man generell mit deinem Studentenausweis von Rabatten profitieren.

 

Wenn jemand sehr oft unterwegs ist, empfiehlt sich eine Monatskarte. Für die gesundheitsbewussten Studenten, deren Wohnung nicht allzu weit vom Campus entfernt liegt, bietet sich das gute alte Fahrrad an. Kostet bis auf die Pflege nichts und schont den Geldbeutel ganz ungemein.

 

Selber kochen ist gesund und preiswert(er)

 

Ein weiterer großer Kostenpunkt ist das Essen. Am günstigsten und gesündesten ist es, wenn man sich die Zutaten in Rohform kauft und selbst kocht. Dicht dahinter liegt das Essen in der Mensa, wobei es hier je nach Standort große Unterschiede in Bezug auf Preis und Qualität gibt. Abstand nehmen sollte man von Fertiggerichten aus dem Kühlregal und Lieferdiensten. Beides ist sehr teuer und für eine Mahlzeit ist man schnell das Geld für zwei hochwertigere los.

 

Nicht jeder kann allein wohnen

 

Der dritte große Kostenpunkt ist die Miete. Sofern man nicht zu den Studenten gehört, die kostenlos bei den Eltern unterkommen können, wird ein großer Teil eines monatlichen Einkommens an einen Vermieter fließen.

 

Eine eigene Wohnung stellt hier wieder die Luxusklasse dar, die für die meisten Studenten kaum erschwinglich ist. Am günstigsten ist es, wenn ein paar Leute eine WG gründen oder selbst rechtzeitig ein Zimmer in einem Wohnheim ergattert.

 

Und sonst?

 

Auch im restlichen Studentenleben gibt es Situationen, in denen das Geld geradezu verdunstet. Lehrmaterialien sind beispielsweise sehr teuer. Man soll versuchen, diese möglichst rechtzeitig aus der Bibliothek zu holen oder sich mit deinen Kommilitonen abzusprechen. So reicht es aus, wenn ihr euch bestimmte Werke holt und sie untereinander austauscht.

 

Zeitschriften sollten entweder in der Uni- oder Stadtbibliothek gelesen werden. Wenn das nicht klappt, gibt es in den meisten Fällen ein günstiges Studentenabo. Zu guter Letzt kann man sich, sofern man BAföG empfängt, bei der GEZ von den Rundfunkgebühren befreien lassen. Dies ist allerdings nur möglich, wenn man nicht mehr bei deinen Eltern wohnt.

 

Kommentare