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Kosten für Wahlwerbung in den USA? - So hoch sind sie

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:09
Die Wahl um den amerikanischen Präsidenten ist geschlagen.
Barack Obama wurde bestätigt für weitere vier Jahre das höchste Amt in den USA zu bekleiden. Sein Gegenüber, der Republikaner Mitt Romney, der laut Umfragen immer knapp hinter oder vor Obama war, musste in Boston seine Wahlniederlage eingestehen. Doch die Wahl war nur der Höhepunkt eines langen Wahlkampfes. Denn der hat bereits vor Monaten begonnen und Unsummen verschlungen.

Wahlkampfkosten für die US Präsidentenwahl

  • Das Wahljahr 2012 gilt als bislang teuerstes Jahr in Sachen Wahlkampf. 
  • Insgesamt wurden 4,5 Milliarden von den Kandidaten ausgegeben. Das gab das Center for Responsive Politics bekannt. Doch für diese Unsummen kommt nicht der Staat auf, sondern Spender. 
  • Das bedeutet, dass die Parteien um Spender buhlen müssen, welche ihren Kandidaten finanziell unterstützen. Das bedeutet auch, dass der Wahlkampf pompöser nicht unbedingt attraktiver wird, wenn die Spender große Summen an die Partei überweisen.
  • In den USA wird auch bis zur letzten Sekunde intensiv Wahlkampf betrieben; bis in die Wahlsprengel werden Parolen gerufen, Sticker und Flyer verteilt und so dafür Sorge zu tragen, dass eventuelle Wechselwähler oder noch unsichere Wähler, überzeugt werden können.
  • Von Paraden bis hin zur TV Werbung - welche durchschnittlich zur Hauptsendezeit 127.000 Dollar für 30 Sekunden beträgt - in den USA ist der Wahlkampf ein großes Fest, welches im Jahr 2012 Barack Obama für sich entscheiden konnte.

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