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Mit der Post Geld verschicken? - Sicherheitsbedenken und wichtige Tipps

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:12
Überweisungen und Transfere dauern oft sehr lange und kommen dann in vielen Fällen zu spät an.

Überweisungen und Transfere dauern oft sehr lange und kommen dann in vielen Fällen zu spät an. Da ist es eine Erleichterung, wenn Bargeld mit der Post auf schnellstem Weg ins In- oder Ausland verschickt werden kann.

Mit der Post Geld verschicken

Adresse des Empfängers und Annahme der Sendung:

  • Um den gewünschten Betrag zu versenden, sollte im Vorhinein die Adresse des Empfängers genauestens bekannt sein. Sie muss genau den Daten entsprechen, die auch auf dem Pass des Empfängers beschrieben ist, denn das System der Deutschen Post kann das Geld nur ausgeben, wenn die Daten Buchstabe für Buchstabe genau übereinstimmen.
  • Hinzu kommt, dass man bei der Post diese Daten dann in ein entsprechendes Formular einträgt und auch den Geldbetrag in Worten ausschreibt. Dann kann in einer Tabelle abgelesen werden wie viele Gebühren für den Geldtransfer von der Post verlangt werden. Das Geld sollte natürlich auch dafür ausreichend vorhanden sein.
  • Auch der Sender muss am Schalter zusammen mit dem Formular seinen Ausweis vorzeigen, sodass der Postbeamte überprüfen kann, ob der Geldtransfer auch ordnungsgemäß abläuft.
  • Dann gibt der Beamte die Daten in den Computer und der Sender bekommt die Transaktionsnummer, die er am besten sofort per SMS, Email oder am Telefon an den Empfänger weitergibt. Innerhalb von einer Stunde kann der Empfänger den Geldbetrag dann mit seinem Ausweis oder Pass in Empfang nehmen.


Bargeld als Geschenk und der passende Umschlag:

  • Es kann aber auch Bargeld traditionell als Geschenk in einem Brief verschickt werden. Dazu sollten Briefumschlage verwendet werden, die sehr dick sind. Auch eine Kurvettfütterung ist von Vorteil.
  • Vermeiden sollte man hingegen die Verwendung von Kuverts. Denn in diesen können die Geldscheine erstens gesehen werden und werden dann schneller entnommen. Inzwischen haben sich bereits Kriminelle auf solche Sendungen spezialisiert und finden solche Briefe umso schneller. Auch die Beschriftung des Umschlags mit der Hand sollte vermieden werden.
  • Besser sind in jedem Fall Klebeetiketten. Bei handgeschriebenen Adressen werden Diebe viel schneller aufmerksam.


Absicherung:

  • Wenn keine Etiketten zur Hand haben, dann kann auch ausgedrucktes Papier nutzen, das auf den Umschlag geklebt wird. Das Papier sollte aber auch auf jeden Fall dick genug sein.
  • Auch selbstklebende Folie kann dann auf den Brief geklebt werden. So ist die Adresse gleichzeitig auch gut lesbar. Der Brief sollte auch immer direkt bei der Post am Schalter abgegeben werden.
  • Eine Versendung als Wertsendung ist die sicherste Methode, denn diese beinhaltet eine Versicherung, die den Inhalt absichert.

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