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Peer Steinbrück Vertragshonorare - Warum zahlt er keine Steuern?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:14
Wenn Herr Steinbrück seine Vertragshonorare gleich in welcher Höhe als Spende für einen gemeinnützig

Wenn Herr Steinbrück seine Vertragshonorare gleich in welcher Höhe als Spende für einen gemeinnützigen Verein weiterreicht, ist er nach deutschem Finanzrecht von der Körperschaftssteuer befreit. Was ein gemeinnütziger Verein ist, ist gesetzlich definiert. Eine Spende ist frei, wenn diese genau definiert, für einen gemeinnützigen Zweck verwendet wird. 

  • Fakt ist, dass er das Honorar ordnungsgemäß versteuert hatte, als Einkommen. Als Spende kann er, wie jeder andere Spender auch, die Gelder steuermindernd geltend machen.
  • Dies also zu den sachlichen Fakten. Um auf die Frage zurückzugehen, wie es sich bei Herrn Steinbrück verhält, liegt der Fall ja moralisch gesehen doch etwas anders.
  • Spenden und Mitgliedsbeiträge können immer von jedem Steuerzahler von der Steuer abgesetzt werden. Ausreichend ist dafür, dem Finanzamt mit der Steuererklärung eine Zuwendungsbestätigung vorzulegen.
  • Zur Verwendung muss eine förmliche, von der zeichnungsberechtigten Person, unterschriebene Zuwendungsbestätigung vorliegen.

Der Fall Seinbrück

  • Umstritten war oder ist ein Honorar von 25.000 Euro für Vorträge bei den Stadtwerken Bochum.
  • Dafür kann er ja erst einmal nichts. Kein Mensch würde ablehnen einen solchen Honorarvertrag zu bekommen.
  • Als Mann der Öffentlichkeit mit solch einem Nebenverdienst muss man sich eben der Kritik stellen, welche Wertung auch immer auf ihn zukommt.
  • Sein Umgang mit dieser Kritik war dann die Bitte an den Oberbürgermeister, Herrn Scholz, ihm drei soziale Einrichtungen zu benennen, an die er sein Geld aufteilen könne.
  • Ob das Honorar vertraglich vereinbart sowieso gespendet werden sollte oder nicht, kann nur er alleine wissen. Dies war jedoch der Stein, der die ganze Sache zum Rollen brachte.

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