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SEPA: Was Unternehmen tun müssen

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:31
SEPA revolutioniert den europäischen Zahlungsverkehr.

SEPA ist beschlossene Sache. Doch was heißt SEPA eigentlich? Die Abkürzung steht für Single Euro Payments Area und soll den innereuropäischen Zahlungsverkehr vereinheitlichen. Dadurch sollen Finanztransaktionen auch transparenter und schneller gemacht werden. Bereits jetzt können Sie - egal ob Unternehmen oder Privatperson - SEPA-Transaktionen in Auftrag geben. Doch was viele nicht wissen: Ab 01.02.2014 müssen Sie SEPA nutzen. SEPA-Transaktionen werden also mit diesem Datum verpflichtend. Als Unternehmen gilt es jetzt so schnell wie möglich, SEPA-fit zu werden. In diesem Beitrag möchte ich Ihnen zeigen, welche konkreten Schritte Sie als Unternehmen setzen müssen und was es dabei zu beachten gilt.

SEPA-Facts

  • SEPA tritt mit 01.02.2014 verpflichtend in Kraft.
  • In Österreich sind Inlandsüberweisungen, Einzüge und Lastschriften betroffen.
  • Im SEPA-Geltungsbereich (33 Staaten) alle Zahlungen in Euro.
  • Zahlungen ins internationale Ausland bzw. Fremdwährungs-Transaktionen sind nicht betroffen.
  • Wichtig ist das Anführen und Verwenden von IBAN und BIC.
  • Sie müssen Zahlscheine, Rechnungen und Formulare rechtzeitig an SEPA anpassen.
  • Auch Anpassungen in der Lohn- und Finanzbuchhaltung sind unbedingt notwendig.

SEPA-Tipps

Was passiert am 01.02.2014?

  • Sämtliche innereuropäischen Zahlungen werden via SEPA abgewickelt.
  • Sie müssen nun statt Kontonummer und Bankleitzahl IBAN und BIC anführen.
  • Bis spätestens 01. Februar 2014 sollten Sie Ihr Unternehmen in allen Belangen auf SEPA umgestellt haben.
  • Ist dies dann noch nicht erledigt worden, wird es beispielsweise zu Problemen beim Bezahlen von Rechnungen bzw. Löhnen kommen.
  • SEPA sorgt für raschere Abwicklung von internationalen Transaktionen. Daher werden in Zukunft Services bzw. Dienstleistungen, die momentan vielleicht nur national angeboten werden können, dann auch international verfügbar sein.

 

Wo finde Ich IBAN und BIC?

  • Auf Ihrer Bankkarte
  • Im Online-Banking-Account
  • Auf Kontoauszügen

 

Maßnahmen zur Umstellung für Unternehmer:

  • IBANs von Geschäftspartnern und Mitarbeitern besorgen (bitte nicht selbst berechnen, da fehleranfällig).
  • IBAN und BIC auf Rechnungen etc. anführen.
  • Buchhaltungssoftware ggf. durch Update SEPA-fit machen - Kontaktieren Sie diesbezüglich bitte Ihren Software-Hersteller, falls erforderlich.
  • Der Umstellungsbedarf ist abhängig vom jeweiligen Unternehmen und kann daher nicht verallgemeinert werden.

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