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SEPA Zahlungsraum: Diese Länder sind dabei

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:31
Am 1. Februar 2014 tritt SEPA (Single Euro Payments Area) verpflichtend in Kraft und wird, durch die Intention der Vereinheitlichung des innereuropäischen

Am 1. Februar 2014 tritt SEPA (Single Euro Payments Area) durch die Verordnung (EU) 260/2012 verpflichtend in Kraft und wird, durch die Intention der Vereinheitlichung des innereuropäischen Zahlungsverkehrs, das euopäische Bankwesen global gesehen reichlich harmonisieren. Das gesamteuropäische EU-Projekt verfolgt dabei das Ziel, bei Transaktionen in Euro die Grenzen zwischen nationalen und grenzüberschreitenden Zahlungen langfristig zu annullieren. Das bisherige Zusammenspiel zwischen nationalen Zahlungsverkehrssystemen und internationalen Zahlungsverkehrsformaten, hat Auslandszahlungen ungleichgewichtet teurer werden lassen, als Inlandszahlungen. Mit dem Beschluss des EU-Projektes SEPA, initiiert durch die Europäische Zentralbank, versucht die EU-Kommision nun den Europäischen Binnenmarkt zu entlasten und den internationalen Handel dadurch positiv zu beeiflussen.

Wer gehört dazu?

  • Euro-Zone
  • übrige EU-Länder
  • Mitglieder des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR)

SEPA Länderübersicht

  • SEPA umfasst zum einen die gesamte Euro-Zone (oder auch Euroraum genannt), zu der all jene EU-Staaten zählen, deren offizielles Währungsmittel der Euro darstellt.
  • Gegewärtig umfasst diese Euro-Zone 17 EU-Staaten: Belgien, Estland, Deutschland, Frankreich, Finnland, Griechenland, Italien, Irland, Malta, Luxemburg, Österreich, Portugal, die Niederlande, Slowakei, Spanien, Slowenien und Zypern.
  • Zum anderen umfasst SEPA aber auch die übrigen EU-Staaten: Bulgarien, Dänemark, Kroatien, Lettland, Großbritannien, Litauen, Polen, Rumänien, Schweden, die Tschechische Republik und Ungarn, die mit Eurozahlungen miteingeschlossen werden sowie Mitglieder des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR): wie Island, Liechtenstein und Norwegen und zusätzlich auch Monaco und die Schweiz.
  • Das heißt, auch alle Länder die nicht zur Euro-Zone gehören können die SEPA Standardisierung für ihren Euro-Zahlungsverkehr verwirklichen und sich dadurch in ein einheitliches, europäisches Zahlungssystem eingliedern.
  • Die größten Profiteure dieser Vereinheitlichung werden Einzelunternehmen, Kunden und vor allem der Finanzsektor sein. 

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