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Letztes Update am 22.10.2014, 14:32
Das Tätigen von Überweisungen gehört für viele Menschen zum Alltag.
Die Miete wird beglichen, Rechnungen müssen bezahlt werden. Et cetera. In Zukunft werden jedoch nur noch SEPA-Überweisungen möglich sein. Was das im Detail bedeutet, sehen wir uns hier an.

Umstellung auf SEPA-Überweisungen

Diese Überweisung wird nicht mehr über die Kontonummer oder Bankleitzahl, sondern auch im Inland über IBAN und BIC erledigt. Die IBAN (International Bank Account Number) beschreibt das Konto der jeweiligen Person, die BIC (Business Identifier Code) beschreibt die jeweilige Geschäftsstelle der Bank. Ab 1. Februar 2014 wird eine Überweisung nur mehr unter Angabe der IBAN und BIC möglich sein.
 

Um SEPA-Überweisungen zu tätigen, muss einfach anstatt der Kontonummer die IBAN, und anstelle von der Bankleitzahl die BIC bei den SEPA-Überweisungen angegeben werden. Natürlich sind Überweisungen weiterhin kostenfrei und können in einer Bankfiliale oder über das Internet-Banking der jeweiligen Bank getätigt werden.

Was bedeuten die einzelnen Ziffern und Buchstaben?

Die IBAN (zum Beispiel AT 98 12345 12345678901) ist eine stellige Kombination aus Ziffern und Buchstaben, welche sich aus folgenden Elementen zusammensetzt:

  • Die ersten beiden Buchstaben stehen für das Land
  • Anschließend folgt die 2-stellige Prüfziffer
  • Die nächsten 5 Zahlen stehen für die Bankleitzahl
  • Der letzte Block beschreibt die 11-stellige Kontonummer


Die BIC (zum Beispiel WXYZ AT XY ABC) ist die stellige Zusammensetzung aus Buchstaben und Ziffern, welche die jewilige Bank beschreiben:

  • Die ersten 4 Buchstaben stehen für die Bankidentifizierung
  • Anschließend folgt der Ländercode bestehend aus 2 Buchstaben
  • Die zwei nachfolgenden Buchstaben beschreiben den Ort bzw. die Region
  • Die letzten 3 Buchstaben sind optional und bezeichnen die jewilige Filiale der Bank

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