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Letztes Update am 22.10.2014, 14:31
Ein Code, anhand dessen Geschäftsstellen innerhalb des Zahlungsverkehrs identifiziert werden können.

Der BIC (Business Identifier Code, zu deutsch "Geschäftskennzeichen") ist gemäß ISO 9362 ein Code, anhand dessen Geschäftsstellen innerhalb des Zahlungsverkehrs identifiziert werden können. Der BIC verweist weltweit auf Kreditinstitute, auf Broker oder andere Zahlungspartner und ist die Voraussetzung, um diese Zahlungspartner eindeutig identifizieren zu können. 

BIC: Bedeutung und Inhalt

Der BIC hat jeweils eine Länge von 8 oder 11 alphanummerischen Zeichen. Die ersten 4 Zeichen stehen für den jeweiligen Bankcode. Das fünfte und sechste alphanummerische Zeichen ermöglicht als Ländercode die Identifizierung des Landes. Die dann folgenden drei alphanummerischen Zeichen stehen stellvertretend für die jeweilige Filiale oder Abteilung. Die Verwendung des BIC erleichert die Weiterverarbeitung von Bankaufträgen, da er sofort von jedem involvierten Kreditinstitut anhand der vorhandenen Software erkannt und umgesetzt werden kann. Monatlich erhalten alle Banken ein sogenanntes BIC-Directory. In diesem werden die jeweils aktuellsten Informationen bezüglich der Neuvergabe, der Änderungen oder aber auch Löschungen von BICs publiziert. 
 

Entwicklung des Codes

'Open Sans', sans-serif; font-size: 15px; font-style: normal; font-variant: normal; line-height: 22.5px;">Historisch hat sich der BIC aus dem SWIFT-Zahlungsverkehr entwickelt und wird daher noch häufig fälschlicherweise als SWIFT-BIC bezeichnet. Im Rahmen des SEPA-Zahlungsverkehres wird es künftig möglich sein, innerhalb des SEPA-Raumes Zahlungsteilnehmer eindeutig anhand ihrer BIC-Nummer, aber auch anhand ihrer IBAN (International Bank Account Number) zu identifizieren. 

Weltweit kann auf dieser Website direkt nach dem Business Identifier Code von Zahlungsteilnehmern gesucht werden: SWIFT.com

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