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Letztes Update am 22.10.2014, 14:31
Es handelt sich um die internationale Bankkontonummer.

IBAN steht im Bankwesen für International Bank Account Number; also die internationale Bankkontonummer. Bereits seit Anfang 2007 ist IBAN im grenzüberschreitenden Zahlungsraum obligatorisch und an der Tagesordnung. Außerdem gibt es noch den BIC bzw. SWIFT-Code, welcher der weltweit gültige Identifaktionscode einer Bank ist. Schon jetzt werden IBAN und BIC immer wieder im Inland bei Zahlungen verwendet. Am 1.2.2014 tritt SEPA in Kraft. Somit werden im SEPA-Zahlungsraum die Kontonommer und Bankleitzahl von IBAN bzw. BIC abgelöst. In diesem Beitrag gibt es nähere Infos dazu, was zu beachten ist und wie die IBAN in Erfahrung gebracht werden kann.  

IBAN-Facts:

  • IBAN ist die internationale Bankkontonummer (International Bank Account Number)
  • Durch die SEPA-Umstellung im Februar 2014 wird sie im SEPA-Raum endgültig die herkömmliche Kontonummer ablösen.
  • Wurde entwickelt um den Zahlungsverkehr effizienter, einheitlicher und besser zu machen.
  • Die IBAN wurde von den USA forciert. Die Amerikaner haben dieses Vorhaben aber bis heute nicht umgesetzt. Treibende Kraft ist die Europäische Union.

Details zur IBAN-Pflicht:

  • Am 1. Februar 2014 ersetzt IBAN in der EU die nationalen Kontonummern bei Überweisung.
  • Es wäre angedacht gewesen, bei IBAN-Überweisungen den BIC-Code nicht obligatorisch erforderlich zu machen. Das ist aber aus technischen Gründen nicht möglich, weshalb bei einer Überweisung beide Informationen angegeben werden müssen.
  • Es ist also künftig unbedingt notwendig, IBAN und BIC ihres Zahlungspartners in Erfahrung zu bringen.

Zusammensetzung der IBAN:

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  • Zu Beginn steht ein zweistelliger Ländercode (aus Buchstaben).
  • Danach kommen zwei Prüfziffern.
  • Nun kommt der Konotinformationscode aus Buchstaben und/oder Ziffern. Dieser hat ein Maximum von 30 Stellen.
  • In Österreich hat die IBAN immer 20 Stellen (Dies ist von Land zu Land verschieden; beispielsweise hat die Deutsche IBAN immer 22 Stellen).
  • Beispiel-IBAN für Österreich: AT617502800035216823
  • Wo man die IBAN findet:

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  • Ihre eigene IBAN können Sie am besten Ihrer Bankkarte oder dem Kontoauszug entnehmen.
  • Von IBAN-Rechnern oder dem manuellen 'ausrechnen' der IBAN ist abzuraten. Grund dafür ist erfahrungsgemäß die hohe Fehleranfälligkeit dieser Methoden.
  • Möchten Sie eine Überweisung tätigen, so müssen Sie IBAN und BIC des Begünstigten wissen. Im Zweifelsfall sollten Sie direkt beim Zahlungspartner nachfragen.
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