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Wie kann man sein Geld in Krisenzeiten investieren?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:42
Mit Sicherheit liegt in jeder Spekulation ein gewisses Risiko, doch sollte dieses...

Das Platzen der Spekulationsblase hat den Menschen wieder einmal vor Augen geführt, dass nichts in unserem Leben einen wirklichen Bestand hat. Tausende Kleinanleger haben ihr gesamtes Vermögen aufgrund hochspekulativer Geschäfte seitens der Kreditinstitute verloren, die eigentlich primär die Aufgabe hatten, dieses Geld in einem sicheren Rahmen anzulegen. Aber wie so oft, siegte dabei die Gier über die Vernunft. Mit Sicherheit liegt in jeder Spekulation ein gewisses Risiko, doch sollte dieses überschaubar bleiben.

  • Generell sei zu sagen, dass vor hochspekulativen Anlagen in der Art, wie sie zur Bildung der Spekulationsblase beitrugen, zu warnen ist. Optionsscheine, Zertifikate und Co. sind meist verlustbringend, denn das System der Spekulation ist nun einmal auf Verlierern aufgebaut und nicht auf Gewinnern. 
  • Wer dies einmal verstanden hat, für den eröffnen sich neue und vor allem sichere Anlagemöglichkeiten.

  • Für den normalen Durchschnittsbürger, der nicht gerade über ein dickes finanzielles Polster verfügt, stellt sich ganz selbstverständlich die Frage, wem er sein Geld anvertrauen sollte und welche Anlagemöglichkeiten überhaupt noch Sinn machen. 
  • Mit Sicherheit wird es das ganz normale Sparbuch weiterhin geben und auch einigermaßen attraktive Zinsen darauf werden bald wieder möglich sein, jedoch sind die Aussichten auf Geldvermehrung durch Zinsen eher als bescheiden einzustufen und langfristige Festgeldanlagen bergen stets die Gefahr in sich, dass mit der heimischen Währung in der Zwischenzeit etwas passieren könnte. 
  • Man darf nie vergessen, dass Deutschland schon mehrfach direkte oder indirekte Geldentwertungen hinter sich hat und der Euro wird nicht die letzte Währung in diesem Spiel sein.

  1. Sollten Sie also über finanzielle Mittel verfügen die es gilt in einem sicheren Hafen anzulegen, so sollten weiche Währungen ebenso vermieden werden wie das Aufspringen auf den Zug der Edelmetallspekulation, der schon seit Jahren nur noch eine Richtung zu kennen scheint, nach oben. 
  2. Doch was passiert, wenn eines Tages die Goldreserven der Zentralbanken quasi über Nacht auf den Markt geworfen werden? Dann platzt die nächste Spekulationsblase und wer für eine Unze Gold einst USD 2,000.- bezahlt hat, findet den Gegenwert dann recht schnell bei USD 200.- wieder.
  3. Am besten ist es, nicht zum Leben benötigtes Kapital in einer Fremdwährung anzulegen. Hier bietet sich der US-Dollar, das Britische Pfund oder der Schweizer Franken an. Aber auch der Australische Dollar ist keine schlechte Wahl. Eine Anlage in Edelmetallen sollte erst wieder nach einem Platzen der jetzigen Blase vorgenommen werden. 
  4. Vorsicht auch vor Schuldverschreibungen jeglicher Art oder Rentenpapieren. Denkbar sind auch Aktien renommierter Unternehmen, welche auch Dividendenzahlungen ermöglichen.

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