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Wie spart man Geld in Zeiten der Wirtschaftskrise?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:42
Denn nur wer gut wirtschaften kann wird diese Krise einigermaßen glimpflich überstehen.

In Zeiten knapper Kassen, sowohl bei Städten und Kommunen als auch im privaten Bereich, macht es einmal mehr Sinn sich Gedanken darüber zu machen, welche Mittel und Wege es gibt, mit dem wenigen zur Verfügung stehenden Geld einigermaßen über die Runden zu kommen. Denn nur wer gut wirtschaften kann wird diese Krise, die mit Sicherheit noch nicht ausgestanden ist, einigermaßen glimpflich überstehen.

  • Unabhängig von dieser Auflistung gibt es aber auch ganz spezielle Möglichkeiten, wie sich sparen lässt. Dies erstreckt sich auf alle Lebensbereiche. 
  • Da wir in einer Markwirtschaft leben, müssen wir nicht automatisch jeden uns diktierten Preis akzeptieren, doch Handeln muss gelernt sein. Wenn man weiß, wo Einsparpotential liegt, kann sehr viel Geld unangetastet bleiben. 
  • Eingegangen werden soll hier aber nicht auf großes Einsparpotential, wie der Wechsel in eine preiswertere Wohnung oder die Umschuldung von Krediten bei Banken, sondern auf kleine Hürden im täglichen Leben.

  • Generell sollte ein finanzieller Fahrplan bestehen, der alle notwendigen Ausgaben nach ihrer Dringlichkeit einordnet. Dringlichkeitsstufen wären beispielsweise Miete oder Rate fürs Haus, Kosten für Strom, Gas oder Wasser, Kredite, Unterhalt, Lebensmittel u.s.w. Hierbei sollten alle Posten überdacht und aufgelistet werden.

  1. Energieanbieter regional vergleichen und verschiedene Tarife abhängig vom Verbrauch ermitteln.
  2. Kosten für Telefon oder Internet am besten in günstigen Flatrates abschließen, um auf diese Weise unnötige Grundgebühren zu umgehen.
  3. Teure Handyverträge umgehend kündigen und die vielen zum Teil sehr günstigen Anbieter vergleichen; es gibt mittlerweile komplett grundgebühr- oder mindestumsatzfreie Tarife und die Preise für Telefonie werden weiter sinken.
  4. Wer ein Eigenheim besitzt und Heizöl benötigt, sollte die Tankintervalle nicht füllstandsbedingt, sondern preisbedingt einplanen. Ein wöchentlicher Blick auf Heizölpreise kann dabei durchaus hilfreich sein. Meist gibt es beim Heizöl deutliche saisonale Schwankungen, die man für sich ausnutzen kann.
  5. Unbedingte Preisvergleiche der verschiedenen Lebensmittel-Discounter. Einige von ihnen verdienen das Wort Discounter leider nicht.
  6. Selber kochen vs. Gaststätten; so schön ein Essen in Restaurants auch sein mag, in Zeiten von Geldmangel ist dies absolut tabu. Für den Geldbetrag eines Essens in der Gastwirtschaft kann man eine ganze Woche lang leben!
  7. Lotterie und Glücksspiele, egal ob im Radio, Fernsehen oder am Tippschalter der Lottoannahmestelle sind sinnlos rausgeworfenes Geld. Das System baut auf Verlierern und nicht auf Gewinnern auf! Außerdem gehen die Chancen für einen größeren Gewinn nahezu gegen Null.
  8. Warnung vor unseriösen Arbeitsangeboten und Abzocke. Viele Scharlatane wittern in der Krise ihr Geschäft und ziehen gutgläubige Arbeitssuchende über den Tisch indem Gebühren oder Auslagen vorab kassiert werden.

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