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Wie viel Gold liegt auf dem Meeresgrund?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:07
Welchen Wert hätte all das Gold in der heutigen Zeit?

Für Abenteurer ist es eine sehr spannende Frage: Wie viel Gold liegt aktuell auf dem Meeresgrund und vor allem: Welchen Wert hätte all das Gold in der heutigen Zeit?

  • Schätzungen zur Folge liegt wohl mehr Gold auf dem Meeresboden, als sämtliche Staaten der Erde bei den großen Banken als Sicherheit hinterlegt haben.
  • Gäbe es eine Möglichkeit, all dieses Gold aufzufinden, wären wohl die finanziellen Schwierigkeiten verschiedener Staaten und Entwicklungsländer mit einmal behoben. Die größten Goldmengen aus Schiffsunglücken werden im östlichen Mittelmeer vermutet.
  • Ganz gelöst ist diese Frage jedoch letztlich nicht, da zum Beispiel das antike Leben rund um den amerikanischen Kontinent bisher kaum erforscht worden ist.

  • Fest steht, dass bereits zur Zeit des alten Ägyptens, als die Pharaos herrschten, Gold eine ganz besondere Bedeutung hatte. Die Menschen waren sich bereits des hohen Wertes bewusst und handelten überall mit dem Edelmetall.
  • Der Überseehandel war schon in antiker Zeit eine ganz wichtige Komponente: Auch die Römer und Griechen handelten zur Blütezeit ihrer Herrschaften mit Gold.
  • Unzählige Handelsschiffe sind damals auf ihren Seefahrten gesunken. Die Schifffahrtstechnik der großen Segelschiffe war noch in den Kinderschuhen und viele Piraten lauerten auf ihre Chance, die große Beute machen zu können.
  • Neben zahlreichen Unglücken, die auf menschliches oder technisches Versagen zurückzuführen gewesen sind, waren auch naturbedingte Faktoren wie starke Unwetter auf hoher See oder Raubüberfälle für den Untergang vieler Handelsschiffe verantwortlich.
  • Aus Quellen, die von der Antike bis hin ins Mittelalter reichen weiß man ganz sicher von über 2500 Schiffen, die gesunken sind.
  • Die damalige Berichterstattung war natürlich keinesfalls mit der heutigen zu vergleichen. Viele Schiffsunglücke wurden überhaupt nicht registriert, zum Teil wurden sie sogar absichtlich geheim gehalten, besonders dann, wenn es sich um wertvolle Fracht an Bord handelte.
  • Nur ungern wollte man den Feinden oder anderen Seeräubern die Möglichkeit geben, sich an der Fracht zu bereichern. Einmal verlorengegangene Ware und Beute blieb in den meisten Fällen für immer am Meeresgrund.
  • Die Seeleute kamen bei einem Unglück auf hoher See in den meisten Fällen ausnahmslos ums Leben. Überlebende von Begleitschiffe hatten keine Möglichkeit, die Unglücksstelle so zu verzeichnen, dass sie später wieder auffindbar gewesen wäre.
  • Selbst wenn dies möglich gewesen wäre, war der Mensch zum damaligen Zeitpunkt nicht im Besitz der technischen Möglichkeiten eine Bergung bzw. Tauchgänge in tieferen Meeresregionen durchzuführen.

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