Foto: Shutterstock.com

Geldanlagen schlau machen? - So geht's

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:16
Geldanlagen schlau machen? - Der beste Weg

Wer sein Geld investieren möchte, um es zu vermehren, kann trotz der schwierigen Lage auf dem Finanzmarkt aus verschiedenen Optionen wählen. Eine der sichersten Möglichkeiten ist das Festgeld. Bei dieser Anlageform kennen Sie die Rendite im Voraus. Diese ist nicht so hoch, wie sie bei spekulativeren Möglichkeiten sein kann, allerdings kann der Anleger sicher sein, dass er sie ausbezahlt bekommt. Diese Art der Geldanlage lässt den Kunden also ruhig schlafen - allerdings ist das Geld dann auch für einen bestimmten Zeitraum fest angelegt und ist für den Kunden nicht erreichbar, wenn er es überraschend braucht. Daher sollte diese Möglichkeit nur dann genutzt werden, wer sich sicher sein kann, dass er das Geld im Zeitraum der Festlegung nicht benötigen wird.

  • Vor allem solche Unternehmen, die seit langer Zeit existieren und vielleicht auch international agieren, sind oft gute Möglichkeiten zur Geldanlage. Wer in Unternehmensanleihen investiert, kann mit Zinsen zwischen 1,5 und 5 Prozent bei einem überschaubaren Risiko einen ansehnlichen Gewinn erhalten.
  • Grundsätzlich ist auch hier eine Überprüfung der in Frage kommenden Unternehmen notwendig: Hier bieten sich vor allem jene Firmen an, die über mehrere Jahre hinweg relativ gleichbleibende Beträge ausschütteten.
  • Diese mögen auch wieder geringer sein als die von jüngeren, stark expandierenden Unternehmen angebotenen, aber bei jenen ist das Risiko, dass sie zu schnell wachsen und dadurch sehr plötzlich zusammenbrechen, einfach viel höher als bei alteingesessenen Profis.

Geldanlagen schlau machen

Der Immobilienmarkt:

Der Immobilienmarkt hatte unter der Finanzkrise schwer zu leiden. Trotzdem gibt es auch hier Möglichkeiten, sein Geld gewinnbringend anzulegen, etwa in Immobilienfonds von Sparkassen und Volksbanken. Diese haben trotz der schwierigen Jahre eine gute Rendite für ihre Kunden erwirtschaften können. Hier sollten sich die Kunden aber die Zeit nehmen, sich im Vorfeld unabhängig zu informieren, entweder auf einschlägigen Onlineplattformen oder bei einem unabhängigen Berater: Bei dem jeweiligen Geldinstitut bekommt er ja nur die Fonds vorgestellt, die zum Haus gehören und so entgeht ihm vielleicht eine gute Anlagechance, weil diese nur von der Konkurrenz angeboten wird. Auch Immobilienaktien sind eine Möglichkeit zur Geldanlage, allerdings sind diese durch die Kursschwankungen mit mehr Risiko behaftet als die Investition in Fonds.

 

Finanzkrise und Inflation:
Seit die Finanzkrise die Angst vor der Inflation geschürt hat, kaufen immer mehr Menschen Gold. Während nach den 70er Jahren plötzlich die Goldpreise stark anstiegen und viele Anleger das Edelmetall spekulativ kauften, um es mit Gewinn weiterzuverkaufen, gilt es heute wieder als Versicherung gegen den Wertverlust der Währung: Wenn die Regierungen und die Banken die Liquidität dadurch erhöhen, dass sie Scheingeld schaffen und somit die Inflation vorantreiben, müssen alle Geschäfte mit der angeschlagenen Währung Verlustgeschäfte sein. Der Preis für Luxusgüter wie Gold aber wird mit der Inflation steigen. Seit einigen Jahren kaufen nun auch vermehrt Privatpersonen Gold in Barren oder in Münzen. Trotz dieser höheren Nachfrage ist der Goldpreis mit kleinen Unterbrechungen weiter gestiegen, und die Prognosen sehen voraus, dass der Trend sich fortsetzt.

Kommentare