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Wie beeindruckt man beim Jobinterview?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:45
Die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch ist noch längst keine Garantie den Job zu bekommen.

Die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch ist noch längst keine Garantie dafür, dass man den Job bekommt. Den potenziellen Arbeitgeber zu beeindrucken ist im Grunde simpel.

  • Zuerst ist es natürlich wichtig sich über seinen Arbeitsplatz, die Firma, die auszuführenden Tätigkeiten genaustens zu informieren. Gibt es zum Beispiel eine Homepage? Was stand genau in der Anzeige, was wird genau gesucht? Welches Profil?
  • Wichtig ist auch, dass Sie Ihre Stärken genau benennen können und dass diese zum Profil passen. Außerdem ist zu überlegen, wie Sie eventuelle Schwächen im Gespräch durch Stärken ersetzen können. Überlegen Sie sich konkret, wie Sie einen möglichen Arbeitsplatzwechsel begründen können. Warum wollen Sie diese Stelle, auf die Sie sich beworben haben? Warum sollten man ausgerechnet Sie einstellen? Für eventuelle Problematiken, zum Beispiel den langen Fahrtweg zur Arbeitsstelle, sollten Sie bereits eine Lösung haben.
  • Sie können sich ggf. Karteikärtchen schreiben, in denen Sie sich wichtige Stichpunkte notiere. Diese sollten Sie aber nur nutzen, um damit ein Vorstellungsgespräch zu proben.
  • Nicht zu unterschätzen ist der Aspekt der Selbstpräsentation, also Kleidung, Frisur, ggf. Make- up. Dafür ist es wichtig einzuschätzen zu können, für welchen Job ich mich wie am besten präsentiere. 
  • Falls Sie einen Eignungstest absolvieren müssten, empfiehlt es sich solche, zum Beispiel im Internet, zu proben.

  1. Sie sollten sich angemessen vorstellen können. Seien Sie freundlich, kommunikativ, lächeln Sie. Versuchen Sie nicht aufdringlich, aber auch nicht zu zurückhaltend zu sein. 
  2. Achten Sie auf Ihre Wortwahl, aber klingen Sie nicht zu gezwungen. Überlegen Sie sich eine angemessene Einleitung, wie Sie sich vorab noch einmal kurz präsentieren. 
  3. Lernen Sie nicht Ihren Lebenslauf auswendig, sondern ergänzen Sie vielmehr die Fakten und Daten, die der Arbeitgeber bereits hat, außerdem können Sie dabei schon auf eventuelle Schwächen eingehen und zu ihren Gunsten "aussagen".
  4. Fallen Sie dem Arbeitgeber nicht ins Wort, reden Sie ruhig und sachlich und lassen Sie ihn in Ruhe ausreden. Sitzen Sie gerade, falten Sie weder Hände noch Beine, Sie sollten außerdem ruhig sitzen und mit dem Arbeitgeber Blickkontakt halten.
  5. Falls der Arbeitgeber Sie fragt, ob Sie noch weitere Fragen haben, so seien Sie darauf vorbereitet. Was hat der Arbeitgeber noch nicht erwähnt, was ist wichtig für mich oder fragen Sie spezifisch zum Unternehmen, zeigen Sie Interesse!
  6. Viel Erfolg!

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