Foto: Shutterstock.com

Konkurrenzkampf im Büro begegnen? - So geht´s

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:00
Gerade in Zeiten steigender Arbeitslosigkeit, Finanzkrise und Co....
ist es nachvollziehbar, wenn der eine oder andere Angst um seinen Job hat. Denn Fakt ist, dass es gerade jetzt angesagt ist, überall und immer im Job das Beste zu geben. Frei nach dem Motto: "Die Konkurrenz schläft nicht", heißt es also nahezu jeden Tag aufs Neue, sich durch gute Leistungen, Durchsetzungsvermögen und natürlich jede Menge Ehrgeiz "nach Kräften" durchzusetzen. Manch einer geht dabei so weit und zögert auch nicht, hin und wieder mal die "Ellenbogen-Taktik" anzuwenden. Mitunter sehr zum Leidwesen all' derer, die ebenfalls im Büro arbeiten und sich somit zeitweise "an die Wand gedrängt" fühlen. Was bleibt angesichts dieser teils bedrückenden Umstände zu tun? Schließlich ist übermäßiger Konkurrenzkampf keineswegs stets förderlich für ein wirklich gutes Betriebsklima.

  • Im Job muss man sich wahrlich einiges gefallen lassen.
  • So ist immer wieder mit überehrgeizigen Kollegen zu rechnen, die nahezu alles dransetzen, um beim "Big Boss" im perfekten Licht dazustehen.
  • Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft, er wirkt sich aber auf das Arbeitsklima keineswegs immer günstig aus.
  • Sicherlich: der Vorgesetzte ist in der Regel sehr angetan von Kollegen, die sich durch einen besonderen Einsatz immer wieder positiv hervorheben.
  • Da er sich jedoch auf sein Kerngeschäft focussiert, fällt es ihm wohl kaum auf, wenn es Kollegen gibt, die zwar genauso viel drauf haben, wie der ehrgeizige Sachbearbeiter nebenan.
  • Die aber weitaus zurückhaltender sind und mit ihrer geleisteten Arbeit vielleicht nicht so "prahlen".

Vielmehr ist es lediglich eine Sache der Einstellung, wie man dem Ganzen begegnet. In jedem Fall sind folgende Dinge gefragt:

  • gute Kenntnisse im jeweiligen Fachgebiet
  • die Bereitschaft, Neues lernen zu wollen
  • der Wunsch, mehr zu erreichen
  • die Fähigkeit, Schüchternheit in bestimmten Situationen auch mal überwinden zu können
  • gewisse rhetorische Eigenschaften
  • den Mut, im Zuge der beruflichen Tätigkeit auch mal neue Aufgaben zu übernehmen
  • ein "dickes Fell"

 

  1. Wenn einem die Kollegin zum wiederholten Male ein wichtiges Projekt "vor der Nase wegschnappt" und es ihr auf diese Weise wieder einmal gelungen ist, sich beim Chef zu profilieren, so ist das für so manchen Kollegen durchaus ein echtes Ärgernis.
  2. Leider gibt es aber nun einmal Menschen, die derart von Ehrgeiz zerfressen sind, dass sie in ihrem Job "über Leichen gehen" würden.
  3. Andere, die da ein wenig mehr Zurückhaltung an den Tag legen, haben da oft das Nachsehen.
  4. Ein Patentrezept, um dem Konkurrenzkampf einen Riegel vorzuschieben, gibt es freilich nicht.
  5. In jedem Fall heißt es: Initiative ergreifen.
  6. Das Gespräch mit der "strebsamen" Kollegin zu suchen, ist da allerdings nicht wirklich ratsam.
  7. So sehr es auch nervt, wenn sich andere Kollegen immer wieder in den Vordergrund drängen, so wichtig ist es, "jetzt erst recht" zu zeigen, was man bzw. frau selbst draufhat.
  8. Was oft helfen kann, sind jobspezifische Weiterbildungen oder Seminare, die sich am Arbeitsplatz gezielt "verwerten" lassen. Mit diesem zusätzlichen Hintergrundwissen gewinnt man zudem an Sicherheit, sich auch mal aus eigener Initiative für neue Projekte anzubieten.
  9. Darüber hinaus sind vorausschauendes Denken gefragt, sodass man bestenfalls schon früh erkennt, welche Dinge in Zukunft in der Firma anstehen.
  10. Da mit Kreativität und Ideenreichtum zu punkten, schadet gewiss nicht.
  11. Im Vier-Augen-Gespräch mit dem Chef auch mal die eigenen Ideen anzubringen, kann ebenfalls einen echten "Sieg nach Punkten" bedeuten.
  12. Nicht vergessen, im Zuge dessen auch durch Kompetenz und Know-how zu "glänzen"! Fazit: Ein Konkurrenzkampf kann eine echte Chance sein!

Kommentare