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Krank geschrieben - Was darf man währenddessen tun?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:19
Wer krankgeschrieben ist, muss nicht zu Hause bleiben, sondern kann einige Dinge unternehmen.

Wenn der Arzt Sie krankgeschrieben, Ihnen aber keine strickte Bettruhe verordnet hat, dürfen Sie sich durchaus auch im Freien bewegen. Alltägliche Besorgungen, Spaziergänge an der frischen Luft und Ähnliches ist Ihnen nämlich auch bei einer Krankmeldung erlaubt.

  • Was Sie meiden sollte ist alles, was Ihrer Genesung schaden könnte, oder was diese verzögern kann.
  • Denn in diesem Fall ist der Arbeitgeber zur Weiterzahlung nicht verpflichtet.

Krank geschrieben? - Das darf man tun

  • Selbst gegen eine Reise kann Ihr Chef während dieser Zeit nichts sagen. Das gilt allerdings nur dann, wenn diese förderlich für Ihre Genesung ist. Ein Urlaub am Meer oder in den Bergen kann durchaus für Ihre Gesundheit förderlich sein, wenn Sie zum Beispiel eine Lungenkrankheit, eine starke Bronchitis oder auch Asthma haben.
  • Mit einer Reise an den Ballermann werden Sie aber keinen Erfolg haben, denn diese ist mit Sicherheit nicht gesundheitsfördernd.
  • Es spricht auch nichts dagegen, wenn Sie sich einen Film im Kino anschauen, oder in einem Café ein Stück Torte essen gehen. Was Sie aber nicht tun sollten, ist sich abends mit Freunden in eine verrauchte Kneipe zu setzen, und Bier zu trinken. Sollte der Chef Sie dabei erwischen, kann das sogar schlimme Folgen für Sie haben.
  • Sinnvoll und vor allen Dingen auch hilfreich ist es, wenn Sie vorher ganz genau mit Ihrem Arzt sprechen, und diesen auch genau fragen was Sie unternehmen sollten, und was der Gesundheit bzw. der Heilung eher schadet. So sind Sie auch auf der sicheren Seite, wenn der Arbeitgeber Probleme macht.
  • Tut Ihnen ein morgendlicher Spaziergang an der frischen Luft gut, dann sollten Sie sich davon auch nicht abhalten lassen. Das Gleiche gilt übrigens auch für das Joggen. Falls Sie starke Probleme mit der Wirbelsäule haben, kann Sport sogar sehr gut helfen, die Beschwerden und somit auch die Schmerzen zu lindern, was nämlich nicht nur Ihnen, sondern dann auch Ihrem Chef zugute kommen wird.
  • Es ist also bei allem, was Sie unternehmen sehr wichtig, dass Ihre gesundheitliche Situation dadurch nicht verschlechtert wird. Sind Sie zum Beispiel wegen starker Migräne krankgeschrieben, dann sollten Sie keinen Freizeitpark besuchen. Sieht Ihr Chef Sie aber bei einem Waldspaziergang, müssen Sie deswegen weder mit Sanktionen noch mit einer Abmahnung oder etwas Ähnlichem rechnen. Auch zum Schwimmen dürfen Sie gehen. Das gilt gerade dann, wenn Sie Gelenkbeschwerden oder etwas Ähnliches haben, und deswegen vom Arzt krankgeschrieben wurden.
  • Ist das Arbeitsverhältnis zu dieser Zeit jedoch etwas angespannt, sollten Sie eventuell doch besser das offene und persönliche Gespräch mit dem Arbeitgeber suchen. Denn im Notfall können Sie ihm dann sagen, dass Sie all diese Unternehmungen nur in Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt durchgeführt haben.

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