Foto: Shutterstock.com / Freier Tag gefällig? - So könnte es klappen.

Krankheit vortäuschen - Wie man einen arbeitsfreien Tag genießen kann

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:51
Eine Krankheit vortäuschen - auch als Krankfeiern bekannt - ist oft eine angenehme Sache.

Eine Krankheit vortäuschen - auch als Krankfeiern bekannt - zählt zu den beliebtesten Möglichkeiten, einen freien Tag zu ergattern, ohne dafür einen Urlaubstag opfern zu müssen. Wie bei allen gewagten Unterfangen, ist auch hier ein gewisses Vorwissen nötig, um den wohlverdienten freien Tag sorgenfrei genießen zu können.

Bei aller Euphorie: Vorsicht ist geboten!

  • Simulierte Krankheiten sind ein heikles Thema und können ernste Konsequenzen haben - jedoch nur, wenn einige Kardinalsfehler begangen werden. 
  • Wenn der Arbeitgeber den Kranken also zuhause wähnt, sollte dieser auch nirgendwo anders angetroffen werden, außer vielleicht beim Arzt oder in der Apotheke. 
  • Heißt im Klartext: Ganz kostenlos sind freie Tage nie, denn der einzig sichere Ort sind die eigenen vier Wände - keinesfalls aber das Freibad, der Fußballplatz oder die Einkaufsstraße.
  • Achtung: Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass das Vortäuschen einer Krankheit stets mit negativen Konsequenzen verbunden sein kann. Man sollte sich vorher ausführlich Gedanken machen, ob es persönlich wirklich der einzige Ausweg ist.

Die Planung: Schlüsselspieler einschätzen

  • Ob und wie das Anmelden eines Krankheitstages abläuft, hängt auch von der Struktur des Unternehmens sowie vom Verhältnis zum Arbeitgeber ab. 
  • In großen, recht anonymen Firmen mit strikten Richtlinien kann bereits für wenige Tage ein Attest verlangt werden, während familiäre Betriebe eher locker mit solchen Angelegenheiten umgehen. 
  • Wird also ein Attest benötigt, muss ein Arztbesuch eingeplant werden, während die andere Variante bloß ein wenig Überzeugungskraft am Telefon verlangt.

So solltest du (ohne Risiko) vorgehen:

  • Wecker auf früh morgens stellen und rechtzeitig aufstehen.
  • Sobald die Arbeitszeit beginnt, so früh wie möglich beim direkten Vorgesetzten anrufen und diesem von der Krankheit erzählen.
  • Hierbei sollten nur Krankheiten benutzt werden, die oft vorkommen, aber nicht medizinisch nachweisbar sind (weitere Infos dazu siehe unten). An der Spitze der Charts stehen deswegen Migräne und Magen-Darm-Beschwerden, die beide bekanntermaßen arbeitsuntauglich machen, aber nicht vom Arzt überprüfbar sind.
  • Nachdem der Arbeitgeber - wie zu erwarten - eine gute Besserung gewünscht hat, ist der schwierigste Teil geschafft. Nun gilt es, den Tag zu genießen, ohne aber zuviel Risiko zu gehen - ein gebrochenes Bein, verursacht beim Freeclimbing während des Krankheitstages, kann nämlich für ziemlich viel Ärger sorgen.
  • Optional: Falls es doch ein Arztbesuch sein muss, gelten auch dort dieselben Krankheiten. Kombiniert mit gequältem Gesichtsausdruck steht dem Attest nichts mehr im Wege.

Die sinnvollsten Krankheiten sind unter anderen:

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  • Migräne bzw. Kopfschmerzen (Migräne simulieren? - Hilfreiche Tipps)
  • Gehirnerschütterung (Gehirnerschütterung vortäuschen, um blau zu machen)
  • Die Magen-Darm-Grippe (Magen-Darm-Grippe simulieren: Anleitung)
  • Blasenentzündung (Blasenentzündung vortäuschen - Einfach mal zu Hause bleiben)
  • Nierenbeckenentzündung - (Nierenbeckenentzündung – Krankheit simulieren)
  • Der Tennisellenbogen (Der Tennisellenbogen - Vortäuschen der Krankheit)
  • Verstauchungen (Verstauchung simulieren - So täuscht Du sie vor)
  • Das HWS-Syndrom (Das HWS-Syndrom vortäuschen und zur Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung kommen)
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