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Negative Emotionen umwandeln - So geht's

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:32
Unsere Emotionen haben sich im Laufe von Jahrtausenden innerhalb der Evolution entwickelt.
nbsp;Ziele und Grundgedanken waren das Überleben und in Gefahren schnell zu reagieren. Heute ist dieses Handlungsschema nicht mehr angemessen, da sich die sozialen Verhältnisse zugunsten des Menschen verändert haben. Trotzdem neigen die Menschen zu negativen Emotionen und können sie selten in Positive umwandeln.

Anhand der folgenden Situation lässt es sich vielleicht verdeutlichen

Ich schaue aus dem Fenster. Es ist 6 Uhr morgens, es regnet und ich muss zur Arbeit.
Nun kann man ganz verschieden darauf reagieren:

  • Negative Emotionen: Man verteufel das Wetter und stellt zusätzlich fest, dass der Tag nur noch schlechter werden kann. 
  • Neutrale Emotionen: "Es regnet! Das habe ich mir anders vorgestellt, aber da muss ich jetzt wohl durch". 
  • Positive Emotionen: "Was soll es, Regen ist für alle gleich. Schließlich freue ich mich auf den Nachmittag und ein leckeres Essen am Abend".

Hier zeigt sich, wie man wertvolle Energien fehlleiten, aber auch richtig setzen kann.

"Nicht die Dinge machen uns zu schaffen, sondern die Art und Weise, wie wir sie wahrnehmen". (Epiktet)

  • Vor 2000 Jahren entstand diese Erkenntnis und bis heute hat sie Bestand.
  • Warum lassen wir es dann zu, dass ein einziges Ärgernis den ganzen Tag negativ beeinflusst? 
  • Jeder Mensch ruft seine negativen Emotionen selbst hervor. Durch eine gezielte Selbstbeobachtung kann man mehr über sein Verhalten erfahren und es auch steuern.
  • Wie sich ein Tag gestaltet hängt allein von unserer inneren Einstellung ab. 

Gibt es Methoden die das Umwandeln negativer Emotionen in Positive möglich machen?

  • Mit der asiatisch-meditativen Methode kann man sehr viel Positives bewirken. Allerdings haben Gedanken in der Meditation keinen Platz. Das ist nicht ganz einfach, aber es ist nur für einen kurzen Moment und kann gelingen. 
  • Das Einsetzen der richtigen Körpersprache ist eine weitere Möglichkeit. Sie hat einen ganz entscheidenden Einfluss auf unser Unterbewusstsein. Dazu gehört aufrechtes Gehen, gerade Schultern und ein Lächeln auf dem Gesicht. So spiegelt man seine momentane Verfassung wider. 
  • Zunehmend erfreuen sich Entspannungstechniken, wie Yoga, Thai-Chi und Quigong großer Beliebtheit. 
  • Unabhängig von Situation und Ort ist das richtige Atmen. Tiefes, mehrmaliges Durchatmen befreit und lässt uns im wahrsten Sinne das Wortes "Aufatmen".
  • Aufmerksamkeit auf das Leben richten, gute Gedanken produzieren, Verständnis aufbringen, den Humor rausholen und nicht alles so ernst nehmen
  • Wenn man das schafft, wird man eine bisher unbekannte Gelassenheit spüren und immer wieder darauf zurückgreifen.
  • Ständiges fixieren negativer Gedanken führt dazu, dass man sich schlecht fühlt. Das Leben ist eine Serie von spontanen und natürlichen Veränderungen. Sich dagegen zu stellen hilft nicht und schafft nur negative Emotionen.

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