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Rennfahrer werden: Wie man eine Karriere im Motorsport schaffen kann

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:36
Ganz egal, ob junge oder ältere Menschen - der Rennsport fasziniert fast jeden.
Doch nur die wenigsten wissen eigentlich genau, wie man wirklich Rennfahrer wird. Wichtige Tipps zu diesem Thema verrät der nachfolgende Artikel.

Rennfahrer werden - der Weg dahin

  • Schob in sehr jungem Alter, ab etwa acht Jahren, beginnen spätere Profi-Rennfahrer, ihre ersten Erfahrungen auf der Rennstrecke zu machen: In Bambini-Klassen oder auch beim Jugendkartfahren lässt sich ein erstes Gefühl für Geschwindigkeiten erlangen - und nicht selten auch schon feststellen, ob Talent vorhanden ist. 
  • Prinzipiell führen stets mehrere Wege in den Motorsport. Am besten wendet man sich hierfür zunächst an den lokalen Motorsportverein und erkundigt sich dort, welche Möglichkeiten es gibt.

Lehrgänge und Lizenzen - wichtig zum Rennfahrer werden


Lizenzen werden durch Lehrgänge vergeben und essenziell für Rennfahrer. Bevor man sich jedoch voller Euphorie und ohne Vorbereitung in einen Lehrgang stürzt, sollte man sich zunächst um ein Schnuppertraining bemühen. Ein Großteil der Vereine bietet die Möglichkeit, an einem kostenlosen Übungstraining teilzunehmen. Dabei können Interessierte ihr Talent erstmalig unter Beweis stellen - und sich bei Bedarf direkt vor Ort an Profis wenden, die gerne Tipps für das weitere Vorgehen geben.

Hat man sich entschieden, an einem Lehrgang teilzunehmen, so muss unter anderem entschieden werden, in welchen Fahrzeugklassen die Rennfahrerausbildung stattfinden soll. Man muss hier für sich persönlich festlegen, ob man lieber gegen die Zeit im freien Gelände fährt - oder es auf den Zweikampf in Rundstrecken ankommen lassen möchte. Weiterhin gibt es die Möglichkeit des sogenannten Gleichmäßigkeitenfahrens. Oft ist die Auswahl der Fahrzeugklasse eine Frage des Budgets - abhängig machen solle man sie trotzdem nicht davon, wenn man wirklich Interesse am Motorsport hat.

Die A-Lizenz ist die wichtigste Lizenz, die ein angehender Rennfahrer benötigt. Dieser Lehrgang setzt sich sowohl aus einem theoretischen als auch aus einem praktischen Teil zusammen. Zunächst lernt man in der Theorie prinzipielle Aspekte der Fahrtechnik - ganz ähnlich wie auch in einer normalen Fahrschule. Man erfährt, wie ein Rennen abläuft oder wofür die farbenfrohen Flaggen am Rand der Rennstrecke da sind.

Am Ende eines solchen Lehrgangs steht immer eine schriftliche Prüfung, die absolviert werden muss... Besteht man diese, so darf man selbst endlich auf die Rennstrecke - meist zunächst mit einem gestellten bzw. geliehenen Fahrzeug. Dabei übt man zunächst das Kurvenfahren, den Lastwechsel, das Bremsen oder auch das Fahren der Ideallinie. Meist fährt man während dieser Prüfung hinter einem Führungsfahrzeug her, auf dem sich der Instruktor befindet. Eine andere Möglichkeit, ist dass der Instruktor sich am Streckenrand befindet und von dort aus den Teilnehmer per Funk "navigiert". Im Laufe des Lehrgangs wird das Tempo während der Fahrt nach und nach gesteigert. Bei der Endprüfung muss das Können dann natürlich auch praktisch unter Beweis gestellt werden.

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