Foto: Shutterstock.com

Vorstellungsgespräch: Was hat an der alten Tätigkeit gefallen?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:33
Bei den meisten Vorstellungsgesprächen, werden ähnliche Fragen gestellt.
Zu den am häufigsten gestellten Fragen zählt eben auch diese: "Was hat ihnen an der alten Tätigkeit gefallen?" Hier ist besondere Vorsicht geboten, denn der potenzielle Arbeitgeber, könnte versuchen den Bewerber in die "Irre" zu führen.

Dinge die benötigt werden

  • Wenn Fragen nach dem letzten Arbeitsplatz gestellt werden, ist es wichtig nicht zu negativ über alte Kollegen, den alten Chef usw. zu reden. Generell sollte das vorherige Unternehmen nicht in ein schlechtes Licht gerückt und schlechte Charaktereigenschaften des ehemaligen Vorgesetzten nicht hervorgehoben werden.
  • Des Weiteren sollte auch keine Aufzählung erfolgen, die die ganzen persönlichen Probleme mit dem alten Arbeitgeber beinhalten. Dadurch könnten sehr schnell negative Rückschlüsse über das Verhalten des Bewerbers gezogen werden. 

Eher positive Dinge hervorheben

  • Wenn der potenzielle Arbeitgeber nach den Vorteilen des alten Arbeitsplatzes fragt, dann verfolgt er damit natürlich eine gewisse Intention. Es kann nicht schaden, wenn bestimmte positive Eigenschaften des vorherigen Arbeitgebers genannt werden, oder wie dieser die eigene Arbeitsleistung gesteigert hat.
  • Es kann auch ruhig Erwähnung finden, wenn man ein spezielles Verhältnis zu seinem Chef hatte, und wie dieser einen gefördert hat.
  • Allerdings sollte auch hier auf die Balance geachtet werden, denn wenn man zu euphorisch von seiner bisherigen Arbeitsstelle spricht, dann könnte sich der mögliche, neue Arbeitgeber fragen, warum der Bewerber nicht dort geblieben ist, wenn alles zu vollsten Zufriedenheit war? An dieser Stelle sollte nicht vergessen werden, dass man sich bei einer neuen Firma bewirbt, deshalb kann im Normalfall nicht alles optimal gewesen sein.
  • Es sollte außerdem darauf geachtet werden, dass die eigene Authentizität gewährleistet ist, wenn man auf diese Frage antwortet. Eine gewisse Seriosität ist definitiv von Vorteil. Erfahrene Personaler merken schnell, wenn man etwas zu sein vorgibt, was man absolut nicht ist.
  • Es darf nie vergessen werden, dass man es bei einem Vorstellungsgespräch zumeist mit unbekannten Personen zu tun hat, die einen nicht kennen. Deshalb sollte gerade das "Ausplaudern" von Firmeninternas des alten Unternehmens vermieden werden, denn das wirft kein gutes Licht auf einen selbst. Es würde vermuten lassen, dass man auch Internas des neuen Arbeitgebers preisgeben würde. Das ist schon im Vorhinein ein Vertrauensbruch.
  • Es kann natürlich hervorgehoben werden, dass man sich wohl gefühlt hat, aber die neue Firma einfach noch mehr Möglichkeiten bietet. So sollte diese Frage beim Vorstellungsgespräch optimal gemeistert werden können.

Kommentare