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Letztes Update am 26.02.2015, 12:33
Ziel des Vorstellungsgespräch ist es, dass ich der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer kennen lernen. Gerade der Arbeitgeber möchte so viel wie möglich über seinen potentiellen Arbeitnehmer erfahren. Aber es gibt gewisse Grenzen, die der Arbeitgeber dabei nicht überschreiten sollte. Tut er es jedoch doch, hat der Befragte das Recht auf eine Notlüge. Denn bei einem Bewerbungsgespräch empfiehlt es sich nicht, den Arbeitgeber darauf hinzuweisen, seine Frage nicht beantworten zu müssen.

Unzulässige Fragen

  • Schwangerschaft
  • Hochzeitsabsichten/Familienplanung/Wohnsituation
  • Hobbys
  • Privatbeziehungen
  • Beruf der Eltern, der Geschwister, des Lebenspartners
  • Krankheiten

Zulässige Fragen

  • Schul-, Bildungs-, Berufsabschluss
  • Beruflicher Werdegang
  • Nebenbeschäftigungen
  • Verfügbarkeit des Arbeitnehmers
  • Schwerbehinderung
  • Zivil-und Wehrdienst
  • Wettbewerbsverbote

Außnahmen

  • Bewirbt man sich zum Beispiel als Kassierer oder Bankangestellter, so muss man angeben, falls man bereits eine Vorstrafe wegen Diebstahls oder Veruntreuung erhalten hat.

 

  • Nach dem Gesundheitszustand darf der Arbeitgeber fragen, wenn hiervon eine Einsatzfähigkeit bezüglich der vorgesehenen Tätigkeit abhängt. Zum Beispiel bei schwerer körperlicher Arbeit. Wer mit Lebensmitteln zu tun hat, muss sogar ein Gesundheitszeugnis abgeben. 

 

  • Bewirbt man sich bei bestimmten Parteien, Kirchen oder Gewerkschaften, liegt eine politische oder religiöse Einstellung zugrunde, so dass hier die Fragen der Partei- Gewerkschafts- und/oder Religionszugehörigkeit zulässig sind.