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Was ist ein Onkologe?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:17
Hörst Du den Begriff „Onkologe“ zum ersten Mal und kannst mit seiner Bedeutung nichts anfangen?

Hörst Du den Begriff „Onkologe“ zum ersten Mal und kannst mit seiner Bedeutung nichts anfangen?  Hier sollen das Aufgabengebiet und die Arbeitsweise eines Onkologen näher beleuchtet werden.

  • Für viele schwer kranke Menschen mit der Diagnose Krebs, welche wohl Jeden erschüttert, ist der Onkologe der wichtigste Fachmediziner, um gezielt mit der Krankheit umzugehen und Hilfe zu finden.

Der Spezialist für Onkologie

Der 'Krebsarzt':

  • Den Onkologen könnte man auch als „Krebsarzt“ bezeichnen, denn er beschäftigt sich in seiner Arbeit mit bösartigen Tumoren im menschlichen Körper.
  • Dabei sind die wichtigsten Aufgaben dieser medizinischen Fachrichtung die Diagnose und Prävention sowie die Heilung und die Nachsorge bei Krebserkrankungen.
  • Der Onkologe, dessen exakte Berufsbezeichnung „Facharzt für „Onkologie“ ist, bildet sich nach seinem abgeschlossenen Medizinstudium aus diesem Spezialgebiet für mehrere Jahre weiter.
  • Die Onkologie ist eine eigene Wissenschaft.
  • Krebserkrankungen gehören auch heute noch zu den am schwersten heilbaren Erkrankungen.
  • Deshalb besteht die Aufgabe eines Facharztes für Onkologie auch darin, Vorsorge zu betreiben und den Ausbruch von Krebs frühzeitig zu stoppen. Er beschäftigt sich deshalb auch mit seiner Erkennung und der möglichen Ausschaltung von Risikofaktoren. Dabei arbeitet er eng mit anderen medizinischen Fachrichtungen, wie der Epidemiologie, zusammen.


Ansprechpartner und palliative Begleiter:

  • Onkologen sind die wichtigsten Ansprechpartner für Patienten, bei denen eine Krebserkrankung diagnostiziert wurde.
  • Durch operative Methoden oder den Einsatz einer Chemotherapie kann das weitere Fortschreiten einer solchen Erkrankung verzögert oder sogar gestoppt werden.
  • Mit der erfahrenen Begleitung durch diesen Facharzt kann für Krebspatienten das Leben lebenswerter bleiben und die Lebenserwartung gesteigert werden.
  • Onkologen begleiten aber auch Menschen durch eine palliative Therapie, wenn klar ist, dass die Heilung dieser Krebserkrankung nicht möglich oder das Stadium bereits zu weit fortgeschritten ist.
  • Palliativ bedeutet so viel wie umhüllen oder ummanteln.
  • Dabei wird durch den Arzt gezielt daran gearbeitet, Metastasierung und Wachstumsprozesse der bösartigen Tumore zu unterdrücken. Er kann das Tumorleiden nicht beenden, aber dessen Verlauf verzögern, die Lebensqualität der an Krebs erkrankten Patienten erhöhen und die verbleibende Lebenserwartung verlängern.

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