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Was tun gegen Mobbing am Arbeitsplatz?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:47
Mobbing am Arbeitsplatz kann im schlimmsten Falle den eigenen Job kosten.
Eine Kündigung ist für viele "Gemobbte" meist der letzte Weg aus dieser ausweglosen Situation. Mobbingopfer wissen sich oft nicht anders zu helfen und die Täter kommen fast immer mit ihren Taten durch. Rechtlich gesehen hat man als Opfer momentan noch wenig Chancen vor Gericht, dennoch müssen Sie sich nichts gefallen lassen! Wehren Sie sich und begeben Sie sich in Angriffsposition.

  1. Beginnen Sie, jede Handlung der Mobber zu dokumentieren. Schauen Sie die Mobber auch gerne an, wenn Sie gerade dabei sind etwas in Ihr "Heft" zu schreiben. Dokumentieren Sie ca. 2 Wochen lang alles, was später für eine Klärung wichtig sein könnte. 
  2. Nun gehen Sie in die Offensive. Bemerken Sie eine Tat oder ein Gespräch, das nicht angebracht ist, gehen Sie auf die Mobber zu und fragen Sie direkt, wieso diese sich so verhalten. Mobber sind Menschen mit großen eigenen Selbstwertproblemen, daher versuchen sie ihre Aggressionen an Schwächeren auszulassen. Seien Sie nicht schwach. Sprechen Sie die Mobber an, auch wenn die Angst groß ist.
  3. Vermeiden Sie es, mit Mobbern alleine zu sein. Diese werden dann besonders stark und Sie dagegen fühlen sich besonders schwach. Versuchen Sie immer dort zu bleiben, wo sich mehrere Menschen aufhalten und die Mobber keine Gelegenheit haben, wieder anzugreifen.
  4. Haben Sie ein Handy mit Ton- oder Videoaufnahme? Ein alter Trick, dennoch immer wieder wirkungsvoll. Versuchen Sie, Gespräche aufzuzeichnen, welche Sie später ins Personalbüro oder zum Chef bringen und vorlegen können. Machen Sie nicht den Fehler und freuen Sich sobald Sie eine Aufzeichnung haben, die Mobber könnten Panik bekommen und eventuell versuchen, Ihnen das Mobiltelefon abzunehmen.
  5. Informieren Sie Freunden und vielleicht Arbeitskollegen über den Mobbingvorfall. Bleiben Sie nicht alleine mit diesem Problem. Gehen Sie in die Offensive und lassen Sie sich nichts gefallen.

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