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Weiterbildung - Umschulungsmöglichkeiten im Job

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:29
Ob gewollt oder ungewollt, für viele Arbeitnehmer kommt irgendwann der Punkt, an dem sie sich beruflich umorientieren.
Das kann aus verschiedenen Gründen passieren, manchmal ist es gesundheitsbedingt oder es mangelt an Perspektiven im angestammten Beruf.

Weiterbildungsmöglichkeiten

  • Doch bevor Sie sich aus Ihrem Beruf lösen sollten, müssen Sie einige, besonders wichtige Aspekte beachten.
  • Zur Umschulung gibt es verschiedene Richtlinien. Eine davon besagt, dass eine bereits abgeschlossene Berufsausbildung vorliegen muss. Zwar gibt es auch hier Ausnahmen, die müssen aber vom Bildungsträger geprüft und genehmigt werden.
  • Jeder Umschüler sollte genügend Zeit und Geduld mitbringen. Denn die eigentliche Ausbildung dauert bis zu 21 Monate.
  • Jede Abschlussprüfung besteht in der Regel aus einem theoretischen und praktischen Teil. Dabei schaffen nur die Fleißigen den Abschluss mit Bestnoten.
  • Der erste Schritt besteht darin, sich im Klaren zu sein, welche zukünftige Tätigkeit zur eigenen Person am besten passt. Dazu findet man genügend Informationsmaterial auf den Internetseiten der Arbeitsagentur. Dabei sind auch intensive Beratungsgespräche mit dem Arbeitsamt anzuraten, die einen dabei helfen, den passenden Bildungsträger für die angestrebten Umschulungsmöglichkeiten zu finden.
  • Eine Finanzierung der geplanten Umschulung wird in der Regel von den Arbeitsagenturen über den sogenannten Bildungsgutschein getätigt. Daneben besteht auch die Möglichkeit, sich für betriebliche Umschulungen zu qualifizieren, die vom Betrieb getragen werden.
  • Das Jobcenter zahlt für gewöhnlich nicht nur die gesamten Umschulungsmöglichkeiten und das dazugehörige Arbeitsmaterial, sondern auch den Lebensunterhalt der Familie, falls der Antragsteller der einzige Erwerbstätige im Haushalt war. In der Regel bedeutet das für die meisten ein Einkommen in Höhe von Arbeitslosengeld I oder II.

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