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Wie beindruckt man den Chef?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:49
Ein freudvoller beruflicher Alltag ist einer der zentralen Wünsche des menschlichen Daseins.
Leider angewiesen auf eine gewisse Regelmäßigkeit im Einkommen finden sich viele Berufstätige in der klassischen Angestellten-Situation wieder. 

Was einerseits zuverlässige Lohnfortzahlungen im Urlaubs- und Krankheitsfall bedeutet, kann auf der anderen Seite durchaus herausfordernd werden, wenn die Chemie zum Vorgesetzten nicht stimmt.

Die Ursachen für diese zwischenmenschliche Störung sind so vielfältig wie die Menschen an sich. Da gibt es die Art Chef, der nur aus der Vogelperspektive aufs Arbeitsgeschehen herabblickt und möglichst wenig mit Detail-Abstimmungen belästigt werden möchte. Dieser ist mit einem eigenverantwortlich entscheidenden Mitarbeiter am besten bedient. Ein anderer hingegen führt lieber an der kürzest auffindbaren Leine und besteht auf einen engen Austausch. Da ist dann zu viel Eigeninitiative eher hinderlich.

  • Da die Anerkennung durch den Vorgesetzten aber richtungsweisend ist für Karriere und Gehaltsentwicklung, ist es für den Mitarbeiter entscheidend, den“ richtigen Eindruck“ zu machen. 
  • Wie gelingt das? Da ist es zunächst wichtig, herauszufinden, welcher Typ Arbeitnehmer Sie selbst sind. Wenn Sie beispielsweise lieber nah am Chef sein möchten und in Dauer-Kommunikation, ist der Unantastbare für Sie ein Misserfolgs-Garant. 
  • Insofern ist grundsätzlich ratsam, sich aktiv die Arbeitssituation mit DEM Vorgesetzten auszusuchen, der dem eigenen Naturell entspricht.
  • Das ist natürlich nicht immer möglich. So manch‘ einer hat sich schon bewusst für eine maßgeschneiderte disziplinarische Situation entschieden, um dann einer Umorganisation zum Opfer zu fallen, die einen Katastrophen-Chef mit sich brachte. Und auch diesen muss man in irgendeiner Weise von sich überzeugen, wenn man erfolgreich sein möchte.

  1. Was heißt das nun konkret? Anpassung bis zur Selbstaufgabe, exzessives Speichel-Lecken oder gar Anal-Raupen-Politik? 
  2. Ganz sicher nicht! Im Gegenteil, gerade in schwieriger Personalbesetzung heißt es: Profil zeigen. 
  3. Überzeugen Sie Ihren Vorgesetzten durch Wissen, Leistung und vor allem Pflichtbewusstsein. 
  4. Tugenden wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Zwischen-Informationen werden in der Regel sehr geschätzt. Und grundsätzlich gilt: geben Sie Ihrem Vorgesetzten den Raum, auf SIE zuzukommen und überfahren Sie ihn nicht über-eifrig. 
  5. Entwickeln Sie ein Gespür für den Menschen, der Ihnen vor der Nase sitzt. 
  6. Und sollte das alles nicht zum Gelingen einer erfüllenden Arbeitssituation führen, dann haben Sie auch den Mut, sich neu auszurichten, frei nach dem Motto „neuer Gebieter, neues Glück". Irgendwo finden Sie ganz sicher „den Richtigen“!

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