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Wie bewirbt man sich für einen Job?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:48
Sie suchen einen Job - und dann möglichst einen Traumjob?!
 

Getreu dem Motto "Tausend Wege führen nach Rom.", so gibt es auch hier vielfältige Möglichkeiten. Denn Bewerbung heißt immer auch Werbung in eigener Sache, positives Formulieren Ihrer Fähigkeiten, Ihrer Qualifikationen und Ihrer Stärken.

  • Übernehmen Sie keine Ausformulierungen aus anderen Musterbewerbungen. 
  • Rechtschreib- oder Kommafehler sind oft der Grund, dass man auf eine Bewerbung eine Absage bekommen kann. 
  • Vermeiden Sie zu viele Sätze im Konjunktiv wie "Ich möchte mich bewerben", "Ich würde mich freuen". 
  • Verwenden Sie lieber "Ich bewerbe mich", "Ich freue mich". Den umgekehrt chronologischen Lebenslauf nach amerikanischem Muster sollten Sie vorziehen, wenn Sie bereits mehrere Jahre Berufserfahrung mit etlichen Berufsstationen haben.

  • Grundsätzlich gilt, Ihre Bewerbungen bestmöglichst vorzubereiten, geben Sie sich Mühe, wenn Sie die Unterlagen zusammenstellen, investieren Sie (Frei-) Zeit, beachten Sie die Regeln, treten Sie selbstbewusst auf und - das ist wirklich das Allerwichtigste - bleiben Sie sich selbst treu.
  • Die gute alte Bewerbungsmappe hat leider bald ausgedient! Viele Unternehmen - vor allem die größeren - akzeptieren nur noch Bewerbungen, die online verfasst werden. 
  • Aber bitte nicht verwechseln mit Bewerbungen per eMail, die eher unerwünscht sind. Bei einer online-Bewerbung ist oftmals gefordert, zunächst einen elektronischen Personalfragebogen auszufüllen. Diese Personal-Erhebungsbögen sind manchmal sehr detailliert. 
  • Es gibt umfangreiche Bögen, bei denen persönliche Daten wie Verdienstvorstellungen, Eintrittsdatum, Schulbildung, Ausbildung oder Studium, beruflichen Werdegang, Weiterbildung, eine große Liste von Qualifikationen (von "A" wie Arbeitsorganisation bis "T" wie Teamfähigkeit in vier unterschiedlichen Kategorien - von nicht vorhanden bis hervorragend ausgeprägt). 
  • Diesem Bogen können Sie Ihre Unterlagen als Dateien beifügen. Aber auch online wird ein Anschreiben verlangt; zusammen mit Lebenslauf, Foto und Zeugnissen.

Die Bewerbung ist weg - Jetzt gilt nur noch hoffen! - "Bauchgefühl"-Vorauswahl des Arbeitgebers:

  1. Egal, ob der privatwirtschaftliche oder öffentliche Arbeitgeber objektive Kriterien zur Personalauswahl anwenden will; letztendlich wird immer subjektiv entschieden. Das bedeutet für mich als Bewerber: Keep cool!

Auswahlverfahren
  1. In einem mehrstufigen Einstellungsverfahren ist das Telefoninterview fester Bestandteil. 
  2. Falls Sie Referenzen angegeben haben, müssen Sie damit rechnen, dass bei Ihrem früheren Arbeitgeber Auskünfte eingeholt werden. 
  3. Assessment Center sind teuer und aufwändig und werden von größeren Unternehmen durchgeführt.
  4. Das "klassische" Vorstellungsgespräch ist immer noch das gängigste und am beliebteste Instrumentarium
  5. zur Personalauswahl. Proben Sie die diversen Auswahlverfahrens-Möglichkeiten - vor dem Spiegel. Ihre Antworten müssen plausibel sein und mit Überzeugung vorgebracht werden. Halten Sie Blickkontakt.
  6. Überlegen Sie bereits im Vorfeld, was Sie für diese Stelle besonders qualifiziert und was Sie daran interessiert.

Es hat geklappt - wunderbar! Gratulation!


Es hat nicht geklappt -weitermachen!

  1. Obwohl das Bewerbungsgespräch gut gelaufen ist, haben Sie eine Absage bekommen.
  2. Bei Ihrem anvisierten Traumjob können Sie dort anrufen und um eine Rückmeldung bitten,
  3. weshalb Sie "aus dem Rennen geworfen wurden". Bedanken Sie sich für das Gespräch ...
  4. ... und schließen Sie dann das Kapitel und Ihre Enttäuschung ab. Sie haben schließlich auch an Erfahrung gewonnen, denn wer als Erster im Bewerbungsverfahren ans Ziel kommt, hängt nicht nur von Eignung und Fähigkeit ab.

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