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Wie erkennt man ein Burn Out?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:46
Die Arbeiten gelingen nicht mehr so wie es sein sollte. Die Energiereserven sind verbraucht...

Die Arbeiten gelingen nicht mehr so wie es sein sollte. Nur mit großer Anstrengung und ohne Motivation kann man noch das eine oder andere regeln. Die Energiereserven sind verbraucht, Entspannungen und Schlaf helfen nicht, die innere Leere zu überbrücken. Es folgt eine chronische Erschöpfung mit den Symptomen der Schlaflosigkeit. Magen- und Darmprobleme werden ersichtlich, die Herz- Kreislaufbeschwerden verstärken sich und es stellen sich Schmerzen ohne organischen Hintergrund ein. Die psychischen Symptome wie Frustration, Beziehungsprobleme, Depressionen, sozialer Rückzug und Konzentrations- und Leistungsschwierigkeiten kommen völlig unvorher gesehen dazu.

  • Durch die völlige Umstellung der Lebensführung und der Abisolierung von der gesellschaftlichen Teilnahme am Leben kann es vorkommen, dass nicht nur der Arbeitsplatz verloren geht und die Beziehung zum Mann und den Freunden bricht. 
  • Die Suizidgefahr steigt immens an, da sich der Mensch als wertlos darstellt und er keinen Sinn mehr im Leben sieht.
Wissenswert:
  • Das Burn-out Syndrom ist nichts neues. Früher nannte man es auch Neurasthenie genannt, oder auch "Newyorkitits".

Wie erkennt man ein Burn-Out-Syndrom?

  1. Leider erkennt man diese Erkrankung sehr schwer. Als charakteristisches Merkmal zählen jedoch die körperlichen und seelischen Leistungs- und Motivationsschwächen. 
  2. Der Mensch fühlt sich ausgelaugt und unmotiviert, zieht sich vom aktiven Leben zurück, löst Stress aus und endet in Zynismus. 
  3. Der Wert des Lebens und der Arbeit wird in Frage gestellt. 
  4. Sie ziehen sich völlig zurück und lassen sich eher vom Fernsehen beirren. 
  5. Negative Haltungen gegenüber Freunden, Kollegen, Nachbarn, Bekannten und Verwandten sind sehr augenscheinlich.


Medizinische und Alternative Maßnahmen

  1. Begeben Sie sich sofort bei auffälligen Symptomen zu einem Arzt oder Heilpraktiker
  2. Suchen Sie einen Psychotherapeuten auf, der Ihnen durch Gesprächs- und Verhaltenstherapien weiter hilft
  3. Beantragen Sie eine Kur
  4. Nehmen Sie sich Zeit zu Essen und versuchen Sie sich langsam wieder daran zu gewöhnen, das das Essen genießerisch erfolgt.
  5. Bauen Sie die Spannungen durch Freizeitbewegungen und Sport ab.
  6. Ayurvedamassagen im Bereich Kopf und Fuß stärken Sie und tragen zur Entspannung bei.
  7. Meditation hilft, den Sinn des Lebens neu zu erkennen. Morgens und abends sollten Sie es unbedingt tun. Dazu gibt es auf youtube sehr hilfreiche Anleitungen.
  8. Nehmen Sie Johanniskraut zu sich oder Gingseng. Das beruhigt und stärkt die körperlichen Widerstandkräfte.
  9. Bei allem, was Sie tun, passen Sie auf sich auf und versuchen Sie, sich neu zu erkennen mit Hilfe von Ärzten, Heilpraktikern und Psychotherapeuten. 
  10. Achten Sie darauf, dass Sie sich selber lieben lernen. Körper, Geist und Seele spielen eine wichtige Rolle.

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