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Wie ist man produktiv und erreicht seine beruflichen Ziele?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:44
Wer seine Ziele klar definieren kann, hat den ersten wichtigen Schritt getan.

Im Leben eines jeden Menschen fehlt etwas Entscheidendes, wenn er das Gefühl hat, seine Zeit nutzlos zu verbringen, fremdbestimmt zu sein, seine Möglichkeiten nicht ausschöpfen zu können oder einfach überfordert zu sein. Da die Arbeit einen Hauptteil der Lebenszeit einnimmt, ist es wünschenswert, dass sie erfüllend ist, dass man in seiner Tätigkeit produktiv sein kann und Zufriedenheit erlangt. 
Dazu ist es zu allererst notwendig sich zu fragen, was genau Zufriedenheit für einen bedeutet. Diese Frage mit der nötigen Ruhe und Sicherheit zu beantworten ist viel wichtiger, als in Aktionismus zu verfallen. Wer viel tut ist noch lange nicht produktiv.
Wer seine Ziele klar definieren kann, hat den ersten wichtigen Schritt getan. 
Diese Ziele dürfen höher sein, als man denkt. Nur sollte man auf keinen Fall vergessen, zu einem solchen Gipfel auch betretbare Stufen anzulegen.

  • Wer also einen bestimmten Posten, eine Fertigkeit, einen Gewinn, eine Idee anstrebt sollte nun einen Plan machen.
  • Dazu eignet sich eine sogenannte Mindmap - greifen Sie ruhig zu Stift und Papier, skizzieren sie den Endpunkt der Reise, äußere Faktoren, konkrete Zwischenschritte. Je genauer diese Landkarte angelegt wird, desto besser findet man sich auf dem Weg zurecht. Notieren Sie Schritte im Wochenrhythmus, im Montasrhythmus und im Jahresrhythmus.
  • Der Weg steht nun mehr oder minder fest.

  1. Jetzt heißt es Ruhe bewahren und einen Fuß vor den anderen setzen. Vor allem sollte man sich nie von der Angst vor der eigenen Courage überwältigen lassen.
  2. Schaffen Sie sich außerdem Verbündete und vermeiden Sie destruktives Konkurrenzdenken. Eine gute Zusammenarbeit - auch mit wirklichen Konkurrenten - zahlt sich immer aus.
  3. Achten Sie außerdem darauf, dass der Zielpunkt Ihres Weges nur ein einzelner, winziger Punkt am Horizont ist. Der Horizont besteht aber aus unendlich vielen Punkten. Laufen Sie nicht stur und mit Scheuklappen Ihrem Ziel entgegen, prüfen Sie immer wieder, ob Ihre Voraussetzungen noch stimmen und ob die Grundfrage nach Zufriedenheit und Ziel noch immer dieselbe Antwort hat. 
  4. Manchmal verändert sie sich und wer mit seinen Antworten flexibel ist, wird seine wahre Produktivität entfalten können. 
  5. Produktiv ist, wer mit sich selbst im Reinen ist und seine Kräfte gut einschätzt und einzusetzen weiß. Deshalb eine weitere Grundregel: Setzen Sie Ihren Kräften entsprechende Grenzen - versuchen Sie es wenigstens, es wird sich lohnen. 
  6. Dabei gilt vor allem: Benutzen Sie sich nicht als Vehikel, um ihrem Ziel näher zu kommen. Das ist nur eine neue Variante der Fremdbestimmtheit und hemmt sowohl die Fantasie als auch die Energie.

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