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Wie schreibt man einen Beschwerdebrief?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:44
Auch wenn man einen Beschwerdebrief schreibt, sollte man die Höflichkeitsform einhalten.

Auch wenn man einen Beschwerdebrief schreibt, sollte man auf eine gewisse Höflichkeitsform einhalten. Sicherlich gibt es die unterschiedlichsten Situationen, mit denen man unzufrieden ist und die auch einmal das Blut zum Kochen bringen. Das ist ganz natürlich und ist sicherlich schon jedem einmal mehr oder weniger passiert. Viele können ihren Unwillen nicht persönlich vorbringen, sondern ziehen es vor, sich bei einer Personen oder auch Institution schriftlich zu beschweren. Das ist teilweise sogar besser, weil man dann die entstandene Situation nochmals überdenken kann und den Anderen nicht beleidigen oder kränken kann.

  1. Ein Beschwerdebrief sollte ganz korrekt verfasst werden. Auch wenn man verärgert ist, sollte ein Standpunkt ganz sachlich dargestellt werden. 
  2. Auf jeden Fall ohne Schimpfworte und Worte, die völlig unangepasst sind. Das fällt oftmals sehr schwer, aber möglich und angebracht. 
  3. Es gebietet ganz einfach der Anstand, dass man passende Worte findet, um einen Beschwerdebrief abzufassen.
  4. Auch sollte ein Beschwerdebrief den Hinweis enthalten, dass man auf diesen eine Antwort erwartet und gegebenenfalls eine Entschuldigung. 
  5. Auch wenn es einem schwer fällt, in einem Beschwerdebrief sollte man kein Datum vorschreiben, bis wann man eine Antwort erwartet. 
  6. Das kann schon wieder zu einer Verschärfung der Angelegenheit führen. Einfacher ist es, wenn man erst einmal eine Frist verstreichen lässt und dann eventuell nochmals nachfragt.
  7. Ein bekanntes Sprichwort heißt "Die Zeit heilt alle Wunden". Vielleicht hat sich die Angelegenheit zwischenzeitlich schon erledigt und es hat sich nur um ein Missverständnis gehandelt. 
  8. Dann sollten die Betreffenden die ganze Sache auf sich beruhen lassen.

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