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Wie schreibt man einen Lebenslauf?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:44
Der Lebenslauf gehört ebenso wie das Anschreiben zum wichtigsten Teil einer Bewerbung.
Daher ist es enorm wichtig, diesen professionell zu gestalten, um den potentiellen zukünftigen Arbeitgeber von sich zu überzeugen. Dementsprechend sollte ein Lebenslauf dem Job, für welchen man sich bewirbt, angepasst sein. Hauptaufgabe des Lebenslaufes ist es, dem Arbeitgeber einen Überblick über die Ausbildung und bisherige Stationen im Arbeitsleben zu geben.

  • Eine große Gefahr bei der Erstellung des Lebenslaufes ist es, dass dieser beachtliche Lücken aufweist. 
  • Besonders Personen, die häufig ihren Arbeitsplatz gewechselt haben oder längere Zeit arbeitslos waren, haben Schwierigkeiten damit, alles lückenlos zu erfassen. 
  • Um einen positiven Eindruck zu hinterlassen, sollte man jedoch versuchen, möglichst wenig Lücken im Lebenslauf zu haben.

  • Grundvoraussetzung ist natürlich, dass der Lebenslauf - ebenso wie der Rest der Bewerbung - sauber und frei von Eselsohren ist. 
  • Auch die sinnvolle Untergliederung sowie die Wahl der geeigneten Schriftart und Schriftgröße ist von entscheidender Bedeutung.

  1. Der Lebenslauf sollte grob in vier Gliederungspunkte unterteilt werden, damit er übersichtlich ist. Im ersten Gliederungspunkt stehen die persönlichen Daten, es folgen Angaben zur Ausbildung, im dritten Punkt der berufliche Werdegang und als letztes besondere Kenntnisse und Qualifizierungen. 
  2. Besonders beim Werdegang und der Ausbildung ist es wichtig, die Daten chronologisch zu ordnen; die älteren Angaben sollten zuerst aufgeführt werden und die neuesten Daten anschließend. Bei älteren Bewerbern, die auf eine längere berufliche Laufbahn zurückblicken können, empfiehlt sich allerdings die umgekehrte Anordnung. 
  3. Bei den persönlichen Angaben sollte man keine wichtigen Punkte außer Acht lassen. Hierzu gehören neben Name, Familienstand, Geburtsdatum und -ort auch die Anschrift mit Angabe der Telefonnummer und gegebenenfalls der Mailadresse sowie eine Angabe über Kinder. Die Staatsangehörigkeit sowie die Konfession muss nicht zwingend erwähnt werden. 
  4. Unter dem Punkt Ausbildung sollten sowohl alle Schulen aufgeführt werden, die besucht wurden und natürlich auch Universitäten und Hochschulen. Der erworbene Abschluß gehört ebenfalls unter diesen Punkt. 
  5. Der berufliche Werdegang schließlich sollte aufzeigen, in welchen Firmen man bereits tätig war. Der Zeitraum der Tätigkeiten sollte hier ebenso auftauchen wie die Art der ausgeübten Tätigkeit. 
  6. Als besondere Kenntnisse und Qualifizierungen gilt alles, was sich der Bewerber neben seiner eigentlichen beruflichen Tätigkeit, etwa in einem Fernstudium oder an der Abendschule, angeeignet hat. Dies können IT-Kenntnisse, Sprachkenntnisse oder auch ehrenamtliche Tätigkeiten sein. Entsprechende Nachweise sollte der Arbeitgeber in der Bewerbung finden.

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