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Wie verhält man sich bei einem pikanten Vostellungsgespräch?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:44
Wichtig ist auf jeden Fall, dass man nicht auf alle Fragen ehrlich und gewissenhaft antworten muss.

Wer schon öfter ein Vorstellungsgespräch hinter sich gebracht hat, weiß, dass es bei diesem auch unangebrachte und manchmal peinliche Fragen gibt. Aber je öfter man das geübt hat, desto lockerer kann und sollte man mit Fragen eines Personalchefs umgehen.

  • Wichtig ist auf jeden Fall, dass man nicht auf alle Fragen ehrlich und gewissenhaft antworten muss.
  •  Jeder weiß, dass man sich mit einer unbedingten Wahrheit bei einem Vorstellungsgespräch schnell selbst ins Aus katapultieren kann. 
  • Also heißt die Devise bei einem Vorstellungsgespräch, nur die Fragen ehrlich beantworten, die jedem gestellt werden und die man ohne weiteres mit ruhigem Gewissen beantworten kann.

  1. Unzulässige Fragen, die man nicht beantworten muss sind Fragen nach dem Kündigungsgrund in der vorherigen Firma, nach Vermögensverhältnissen und nach einer eventuellen Parteizugehörigkeit. 
  2. Ebenfalls unangemessen sind Fragen, die eine Heirat, eine Schwangerschaft und einen Kinderwunsch betreffen. 
  3. Auf Fragen nach öffentlichen Ämtern, einer Mitgliedschaft in Vereinen und Verbänden und auch einer Gewerkschaftszugehörigkeit muss man nicht antworten. Ebenfalls sind Fragen wegen einer Religionszugehörigkeit und zu eventuellen Vorstrafen nicht akzeptabel.
  4. Natürlich gibt es in dem einen oder anderen Fall auch Ausnahmen bei der Beantwortung der Fragen. Man sollte sich allerdings schon vor dem Vorstellungsgespräch darüber im Klaren sein, welche Antworten man dem Personalchef im Falle von unzulässigen Fragen gibt. Da kann man schon mal zu einer Notlüge greifen. Nichts ist schlimmer, als den Personalchef sprachlos gegenüber zu sitzen und zu rudern.
  5. Ein Vorstellungsgespräch ist nie einfach zu absolvieren und es bedarf schon einiger Übung, um sich geschickt zu verkaufen und dabei nicht alles von sich preiszugeben. Man sollte immer davon ausgehen, dass ein Personalchef auch nur ein Mensch ist, der seine Arbeit macht. Also muss es einem auch nicht peinlich sein, wenn man etwas unsicher wirkt und auch mal ins Schwitzen kommt.

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