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Wie viele Studenten müssen neben dem Studium arbeiten?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:31
Arbeit neben dem Studium - keine Seltenheit.

Wohnen, Lebensmittel, Kleidung - das kostet Geld und ist für viele Studierende nur mit Arbeit neben dem Studium erschwinglich. Die Zahl der Studenten, die neben dem Studium arbeiten, steigt stetig. Rund zwei Drittel aller Studentinnen und Studenten sind neben dem Studium erwerbstätig, das bestätigt auch die jüngste Erhebung des Deutschen Studentenwerks. 

Arbeit neben dem Studium - was muss beachtet werden?

Studenten sollten darauf achten, dass sie möglichst nicht zu fachfremd arbeiten und den Hauptarbeitsaufwand in die vorlesungsfreie Zeit verlagern. Denn zu viel Arbeit neben dem Studium verlängert nachweislich die Studiendauer und damit auch die Gesamtkosten des Studiums. 

Job suchen und finden

Die meisten Jobcenter haben eine eigene Jobvermittlung für Studenten. Auch Internetportale, Zeitungsanzeigen oder Aushänge am Schwarzen Brett in Uni und Mensa vermitteln Jobs für Studierende. Auch die Studentenwerke vor Ort können eine gute Anlaufstelle sein.

Das Finanzamt nicht vergessen

Alle Arbeitnehmer in Deutschland müssen vom Einkommen abhängige Steuern zahlen, auch Studenten. Die Ausnahme sind sogenannte Minijobs: Wer nicht mehr als 450 Euro Pro Monat mit Nebenjobs verdient, muss keine Steuern abführen, das gilt auch für die Arbeit neben dem Studium.


Auch wenn Studenten über das Jahr verteilt in Summe unter 8.130 Euro verdienen, können Sie zum Jahresende die gezahlten Steuern wieder zurück erhalten. Dazu muss allerdings eine Einkommenssteuererklärung beim Finanzamt eingereicht werden. Dies ist vor allem wichtig für Studenten, die vorwiegend in den Semesterferien einer Arbeit neben dem Studium nachgehen und so mehr als die erlaubten 450 Euro im Monat verdienen. 

 

Fazit

Arbeit neben dem Studium ist für viele Studierende wichtig. Doch nicht vergessen: Oft spiegelt sich in der Abschlussnote auch die Lebenssituation der Studierenden wieder. Wer arbeitet, hat weniger Zeit zum Lernen. Und: Wer sein Studium durch Arbeit finanziert, muss oft den Abschluss schneller erreichen, hat weniger Zeit Kurse zu wiederholen oder sein Wissen durch - oft unbezahlte - Praktika zu vertiefen. Eine Alternative über die Studierende im Zweifelsfall nachdenken sollten, sind Studienkredite.

 

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